Mei, damals... So haben Sie München noch nie gesehen

Die Foto-Schätze der AZ-Leser zeigen, wie München einmal war. Ob U-Bahnbau, entstehendes Olympia-Quartier oder das normale Alltagsleben - die privaten Archive unserer Leser offenbaren seltene Einblicke in Münchens Stadtgeschichte.
| Christian Pfaffinger
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Der Stapel Rohre, vor dem diese drei Münchnerinnen stehen, wurde in der Arnulfstraße verlegt.
Ulrich Handl 5 Der Stapel Rohre, vor dem diese drei Münchnerinnen stehen, wurde in der Arnulfstraße verlegt.
Dachauer Straße 1964: Eine Frau schaut ins Ladenfenster, eine andere schiebt ein Kinderwagerl vorbei.
Ulrich Handl 5 Dachauer Straße 1964: Eine Frau schaut ins Ladenfenster, eine andere schiebt ein Kinderwagerl vorbei.
Blick vom Alten Peter auf die Dachterrasse eines Hauses an der Rosenstraße: Hier sonnt sich gerade eine Frau auf einer Liege. Das Dolce Vita in der Innenstadt dürfte damals auch noch eher bezahlbar gewesen sein.
Ulrich Handl 5 Blick vom Alten Peter auf die Dachterrasse eines Hauses an der Rosenstraße: Hier sonnt sich gerade eine Frau auf einer Liege. Das Dolce Vita in der Innenstadt dürfte damals auch noch eher bezahlbar gewesen sein.
Anno 1964: Im Zuge des S- und U-Bahnbaus wird der Stachus zur Großbaustelle. In den folgenden Jahren werden immer wieder andere Wege über den Karlsplatz führen. 1972 wird dann endlich die U-Bahnstation eröffnet.
Ulrich Handl 5 Anno 1964: Im Zuge des S- und U-Bahnbaus wird der Stachus zur Großbaustelle. In den folgenden Jahren werden immer wieder andere Wege über den Karlsplatz führen. 1972 wird dann endlich die U-Bahnstation eröffnet.
Blick aus der Herzog-Wilhelm- Richtung Neuhauser Straße, durch die gerade die Tram rauscht.
Ulrich Handl 5 Blick aus der Herzog-Wilhelm- Richtung Neuhauser Straße, durch die gerade die Tram rauscht.

München - Ob’s jetzt besser war oder auch nicht, anders war’s gewiss. Früher, als die Tram noch durchs Siegestor fuhr, am Stachus zwecks einer Bahn im Untergrund gewerkelt wurde und im Kaufhaus Hertie am Bahnhofsplatz noch die Kuckucksuhren hingen. War halt eine andere Zeit, damals. Eine Zeit, die heute gerne mal in Schachteln verpackt auf dem Dachboden, im Keller oder in Schubladen vom Wohnzimmerkastl liegt.

Die AZ holt sie jetzt wieder heraus, diese Zeit. Mit Bildern, die die Sie bestimmt noch nie gesehen haben – denn sie stammen allesamt aus privaten Archiven der AZ-Leser. Sie zeigen viele Erinnerungen, Andenken, Zeitdokumente – ganze besondere Aufnahmen mit ganz persönlichen Blickwinkeln auf das vergangene München.

 

München in den Sechziger Jahren

 

Diese Bilder sind von Ulrich Handl. Er ist professioneller Fotograf, ein Chronist der Beat-Zeit in Schwabing, ein Bild-Künstler. Für die AZ öffnet er sein Privatarchiv und zeigt Bilder, die vor seiner Profi-Zeit entstanden sind – und zwar Mitte der Sechziger.

Lesen Sie hier: Fotoschätze der AZ-Leser: Eine Altschwabinger Familie

"Ich war damals um die 21 Jahre alt, Lehrling und habe am Stiglmaierplatz gewohnt", sagt Handl. Die Ausbildung zum Werbekaufmann gefiel ihm da schon immer weniger, vielmehr interessierte ihn das Künstlerische. "Darum hab ich da schon sehr viel fotografiert."

1962 hatte er zur Konfirmation einen Fotoapparat bekommen. Ein Labor hatte er zwar nicht, aber im Jugendfreizeitheim in der Luisenstraße gab es eine Dunkelkammer, in der er die Fotos entwicklen konnte. So entdeckte Ulrich Handl nicht nur die Leidenschaft für seinen späteren Beruf, sondern auch viele Blickwinkel auf die Stadt., die heute noch umso spannender sind.


Leseraufruf: Schicken Sie uns Ihre Bilder! Wenn auch Sie Foto-Schätze haben, dann schicken Sie uns gerne Bilder, Abzüge oder Dias zu. Garmischer Straße 35, 81373 München. Oder per Mail an lokales@abendzeitung.de

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