Mehrere Explosionen in Münchner Wohnungen – Glasfenster und Türen beschädigt

In der Silvesternacht sind in München mehrere Wohnungen durch Sprengstoff beschädigt worden. Türen wurden gesprengt, ein Küchenfenster komplett entglast – verletzt wurde niemand.
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Ein Böller explodiert – in der Silvesternacht wurden in München mehrere Wohnungen durch Sprengstoff beschädigt. (Symboldbild)
Ein Böller explodiert – in der Silvesternacht wurden in München mehrere Wohnungen durch Sprengstoff beschädigt. (Symboldbild) © Lino Mirgeler/dpa

In München sind in der Silvesternacht mehrere Wohnungen durch Sprengstoff beschädigt worden. Zwischen 31. Dezember 2025, 22.30 Uhr, und 1. Januar 2026, 0.15 Uhr, detonierten die Sprengsätze in verschiedenen Wohnungen, teilte die Polizei in einer Pressemitteilung mit. Menschen wurden dabei nicht verletzt, der Sachschaden ist jedoch erheblich.

Im ersten Fall in Berg am Laim hat eine Bewohnerin einen lauten Knall an ihrer Wohnungstür bemerkt und ein Loch im Türblatt festgestellt. Auch das Treppenhaus des Mehrfamilienhauses war verraucht. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten bislang unbekannte Täter einen Sprengsatz an der Tür angebracht. Die Polizei sicherte Spuren und leitete Ermittlungen ein.

Loch in der Wohnungstür: Nachbar ruft die Polizei

Rund 40 Minuten später detonierte ein Sprengsatz in einer Wohnung in Riem. Dabei wurde das Küchenfenster komplett entglast, Glassplitter verteilten sich in der Wohnung. Auch hier kam niemand zu Schaden.

Kurz nach Mitternacht meldete ein Anwohner in der Schwanthaler Höhe, dass an der Wohnungstür seines Nachbarn ein Loch entstanden sei und ein Rauchmelder ausgelöst hatte. Auch das Treppenhaus war verraucht. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten unbekannte Täter auch hier einen Sprengsatz an der Wohnungstür des Nachbarn angebracht und sich anschließend entfernt.

Zeugen gesucht

Die Schadenshöhe wird in den ersten und dritten Fällen auf mehrere tausend Euro geschätzt, im zweiten Fall auf mehrere hundert Euro. Die Ermittlungen werden vom Kommissariat 13 geführt.

Zeugenaufruf: Die Polizei bittet Zeugen, die im Zeitraum zwischen 31. Dezember 2025, 22.30 Uhr, und 1. Januar 2026, 0.15 Uhr, im Bereich Berg am Laim (Altöttinger Straße, Schlüsselbergstraße, Simbacher Straße), Riem (Elisabeth-Mann-Borgese-Straße, Heinrich-Böll-Straße, Maria-Montessori-Straße) und Schwanthaler Höhe (Tulbeckstraße, Ganghoferstraße, Ligsalzstraße) verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich beim Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089 2910-0, oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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  • Witwe Bolte vor 20 Stunden / Bewertung:

    Gab es solche Vorfälle in M schon vor 40 oder 50 Jahren?

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  • Analyst vor 19 Stunden / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Witwe Bolte

    Lies halt im Archiv nach,etliche waren da nicht schon 30,wie du.

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  • gubr vor 13 Stunden / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Witwe Bolte

    Die Frage ist falsch gestellt. Natürlich gab es sowas auch vor 30 Jahren. Auch damals waren nicht alle Jugendlichen Engel. Es gab auch damals gerade genug Bengel.Die Frage ist eher ob es es auch so oft schon gab. Und dir würde ich sagen eindeutig nein.

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