"Mehmet" wegen schweren Raubs verurteilt

"Mehmet" hat wieder Ärger mit der Justiz: Der ehemalige Serienstraftäter Muhlis Ari ist in der Türkei wegen schweren Raubs und Freiheitsberaubung zu elfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden.
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"Mehmet" hat wieder Ärger mit der Justiz: Der ehemalige Serienstraftäter Muhlis Ari ist in der Türkei wegen schweren Raubs und Freiheitsberaubung zu elfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Hamburg - Muhlis Ari, der Ende der neunziger Jahre als Serienstraftäter "Mehmet" deutschlandweit für Schlagzeilen sorgte, hat Ärger mit der türkischen Justiz. Einem Bericht von "Spiegel Online" zufolge wurde der 29-jährige im Oktober 2013 von einem Gericht in Antalya in erster Instanz  zu einer Freiheitsstrafe von elfeinhalb Jahren verurteilt.

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Demnach befindet sich "Mehmet" derzeit auf freiem Fuß und wird gegen das Urteil Berufung einlegen. Wie der Anwalt von "Mehmet" dem Nachrichtenportal bestätigte, wirft ihm ein Türkei-Reisender aus München vor, von ihm  im August 2012 überfallen und ausgeraubt worden zu sein.

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Der Hergang der Straftat sei jedoch äußerst zweifelhaft. Laut Angaben des 63-jährigen Münchners habe Ari zusammen mit einem Komplizen den Raubüberfall begangen. Ari habe dabei keine aktive Rolle gehabt und sei ebenfalls geschlagen worden, was der Münchner aber als Inszenierung darstellte, um zu verschleiern, dass die Idee für das Verbrechen tatsächlich von Ari stammt.

Der Deutsche und Ari kennen sich noch aus München.  Laut "Mehmets" Anwalt Benecken sind die beiden auch Geschäftspartner gewesen, aus Dokumenten gehe hervor, dass Ari dem Deutschen mehrere tausend Euro schuldete. Der Anwalt  bezeichnet sowohl die Vorwürfe als auch das erstinstanzliche Verfahren gegen Ari als "sehr dubios".

 

 

 

 

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