Mega-Projekt in München: Wer soll die Elektro-Flugtaxis eigentlich fliegen?

2024 sollen die ersten Elektro-Flugtaxis in Deutschland abheben. Doch wer soll die Gefährte eigentlich steuern?
| AZ/dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
5  Kommentare Artikel empfehlen
Der Prototyp des ersten flugfähigen "Flugtaxis" des Herstellers Lilium.
Der Prototyp des ersten flugfähigen "Flugtaxis" des Herstellers Lilium. © Daniel Karmann/dpa/Archivbild

München - Der Münchner Elektro-Flugtaxi-Hersteller Lilium will seinen Flugdienst in Europa zusammen mit der Luxemburger Luxaviation Group aufbauen. Die Piloten der siebensitzigen senkrecht startenden Elektro-Jets sollen bei Luxaviation angestellt sein. Luxaviation werde auch für die Betriebserlaubnis vor Ort sorgen, teilten die beiden Unternehmen am Freitag mit.

Luxaviation, nach eigenen Angaben "einer der weltweit größten Betreiber von Geschäftsflugzeugen und Hubschraubern", werde für einen Teil des Flugbetriebs zuständig sein, während Lilium das Netz entwickle.

Nächstes Jahr werde der erste Jet gebaut, 2024 werde der kommerzielle Betrieb starten, sagte ein Lilium-Sprecher. Wo, sei noch offen. In Deutschland plant Lilium Start- und Landestationen in München, Nürnberg, Köln und Düsseldorf.

In Florida will Lilium mit dem Flughafenbetreiber Ferrovial zusammen zehn Start- und Landeplätze aufbauen. Den Start des kommerziellen Betriebs will Lilium mit einem Börsengang an der US-Technologiebörse Nasdaq finanzieren, der für den Sommer angekündigt ist.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 5  Kommentare – mitdiskutieren Artikel empfehlen
5 Kommentare
Artikel kommentieren