Mann stirbt mehrere Tage nach Sturz mit Krankenfahrstuhl

Auf den ersten Blick erleidet der Mann keine schweren Verletzungen. Doch knapp eine Woche später stirbt er plötzlich. Die Polizei ermittelt nun, inwiefern der Sturz zum Tod des Mannes beitrug.
AZ/dpa |
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Mehrere Tage nach dem Sturz mit einem Krankenfahrstuhl ist ein Mann gestorben. Wie die Polizei mitteilte, fuhr der 59-Jährige mit seinem Krankenfahrstuhl Anfang April auf einem Radweg in München, als er wegen eines entgegenkommenden Rennradfahrers ausweichen musste. Dabei sei der Mann mitsamt dem Krankenfahrstuhl umgekippt und unter dem Fahrzeug liegen geblieben. Der Rennradfahrer hingegen sei weitergefahren. 

Polizei wird nach dem Unfall nicht verständigt

Ein Passant kümmerte sich um den gestürzten Mann, wie es hieß. Der 59-Jährige habe seine Lebensgefährtin kontaktiert, die sich um ihn kümmerte. Die Polizei wurde nicht gerufen. Am Folgetag ließ sich der 59-Jährige dann aufgrund anhaltender Schmerzen im Krankenhaus untersuchen. Laut Polizei wurden mittelschwere Verletzungen festgestellt, eine stationäre Aufnahme war jedoch nicht nötig. 

Zustand des Mannes verschlechtert sich 

Am Donnerstag, acht Tage nach dem Sturz, habe sich der Gesundheitszustand des Mannes so sehr verschlechtert, dass er ins Krankenhaus gebracht wurde. Dort sei er noch am selben Tag verstorben. Die Polizei ermittelt nun, inwiefern die Verletzungen nach dem Unfall Ursache für den Tod des 59-Jährigen waren. Zeugenhinweise werden entgegengenommen.

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