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Mann schwer verletzt in München gefunden – jetzt gibt es neue Erkenntnisse

Ein junger Mann aus München ist in der Nacht auf Sonntag schwer verletzt am Scheidplatz gefunden worden. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus, die Mordkommission ermittelt. 
von  Ralph Hub
Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes in Schwabing. (Symbolbild)
Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes in Schwabing. (Symbolbild) © Daniel Karmann/dpa

In der Nacht auf Sonntag ist am Scheidplatz im Münchner Stadtteil Schwabing ein schwer verletzter junger Mann gefunden worden. Der 21-Jährige aus München blutete stark aus einer Wunde im Bauchbereich. Passanten verständigten Rettungsdienst und Polizei. Die Mordkommission hat noch in der Nacht Ermittlungen am Tatort aufgenommen.

Opfer lag blutend am Boden

Kurz vor 2 Uhr in der Nacht wurde der 21 Jahre alte Mann aus München gefunden. Er lag bei einer Bushaltestelle im Bereich des Scheidplatzes und der Belgradstraße am Boden. Der Tatort liegt unweit des Schwabinger Krankenhauses. Das Opfer hat laut Polizei mehrere Stichwunden erlitten, die stark bluteten. Über die Tatwaffe liegen keine Informationen vor, wie ein Polizeisprecher sagte.

Notoperation noch in der Nacht

Ein Notarzt brachte den Patienten ins Krankenhaus. Der 21-Jährige wurde noch in der Nacht notoperiert. Offenbar war bei dem Patienten im Bereich des Unterleibs eine Arterie verletzt worden, daher rührte vermutlich der starke Blutverlust. Der Zustand des 21-Jährigen ist inzwischen aber stabil. Lebensgefahr bestehe nicht, so ein Polizeisprecher am Montag. 

Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts

Die Mordkommission hat noch in der Nacht die Ermittlungen übernommen. Am Tatort wurden umfangreiche Maßnahmen zur Spurensicherung durchgeführt. Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter läuft. Bisher gibt es aber keinen konkreten Tatverdacht. Ermittelt wird wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

21-Jähriger offenbar kein Zufallsopfer

Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei dem 21-Jährigen um kein Zufallsopfer handelt. Eine Vorbeziehung zwischen Täter und Opfer werde derzeit nicht ausgeschlossen, heißt es im Polizeipräsidium. Tatablauf und Tathintergründe sind laut Polizei aktuell aber weiterhin noch völlig unklar. Der 21-Jährige wird weiterhin auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt. Er ist weiterhin nicht vernehmungsfähig und konnte daher von den Ermittlern der Mordkommission bisher noch nicht befragt werden. Der Münchner ist bei der Polizei kein unbeschriebenes Blatt. Gegen den 21-Jährigen war in der Vergangenheit wegen Körperverletzung und Eigentumsdelikten ermittelt worden. 

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