M-Zonis und Draufzahler: AZ-Kommentar zur MVV-Reform in München

So denkt Thomas Müller, Vize-Chefredakteur der AZ, über die ab Juni 2019 geltende neue MVV-Tarifstruktur in München.
| Thomas Müller
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Die Ticket-Preiserhöhungen, die jedes Jahr zum Jahreswechsel anstehen, fallen heuer aus – erstmals seit 2003.
Andreas Gebert/dpa Die Ticket-Preiserhöhungen, die jedes Jahr zum Jahreswechsel anstehen, fallen heuer aus – erstmals seit 2003.

M-Wasser, M-Strom, M-Gas, M-Bäder – da samma dahoam. Und dass die Münchner jetzt mit der "M-Zone" noch zu echten "M-Zonis" werden, ist fast schon konsequent.

Löblich: Das zwar gewohnte, aber unselige Zonen-Ringe-Raum-Konglomerat hat ein Ende. Künftig sollen es die – nach dem Schema: M (Stadt und Eingemeindungen) + X (Umland), je nachdem, wie weit draußen man halt wohnt oder arbeitet.

Das war's. Leider nicht ganz.

Immer noch werden innerstädtische 2-Ringe-Nutzer benachteiligt. Die dürfen künftig in der ganzen M-Zone rumgondeln, auch wenn sie dies, was meistens der Fall ist, weder müssen noch wollen – und zahlen freilich auch dafür ab Juni 2019.

Immerhin nicht die von der Bahn geforderten 64,50 Euro, sondern "unter 60 Euro", wie der OB froh verkündet. Mehr als die momentan fälligen 55,20 Euro werden's aber in jedem Fall.

Zu viel der Mäkelei? Deshalb mal ein Lob: Die versprochene MVV-"Nullrunde" im Dezember. Man könnte sich dran gewöhnen. Das schreit nach Wiederholung.

<strong>Hier gibt's mehr AZ-Meinungen</strong>

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren