Logo für die EM 2024: Bürgermeisterin Habenschaden stichelt gegen die UEFA

Am Dienstag wurde das Logo für die Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland vorgestellt. Auch München ist ein Austragungsort, Bürgermeisterin Katrin Habenschaden konnte sich einen Seitenhieb in Richtung UEFA nicht verkneifen.
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Bürgermeisterin Katrin Habenschaden bei der Vorstellung des Logos.
Bürgermeisterin Katrin Habenschaden bei der Vorstellung des Logos. © imago/aal.photo

München - Nach der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 findet 2024 mit der EM wieder ein großes Turnier ausschließlich in Deutschland statt. Auch München gehört zu den zehn Austragungsorten, die Spiele finden in der Allianz Arena statt.

Habenschaden stellt "Host City"-Logo vor

Am Dienstag wurde im Berliner Olympiastadion das Turnier-Logo offiziell vorgestellt. Zeitgleich, pünktlich um 20.24 Uhr, stellte Münchens Bürgermeisterin Katrin Habenschaden (Grüne) auf dem Marienplatz das sogenannte "Host City"-Logo für die bayerische Landeshauptstadt vor. Neben dem normalen Logo ist hier auch noch die Frauenkirche zu sehen.

"Mit der Präsentation des Host City Logos für München ist der erste Anstoß für die UEFA EURO 2024 erfolgt", sagt Habenschaden. "Die Landeshauptstadt München ist stolz darauf, nach 2021 auch bei der Europameisterschaft 2024 Gastgeberin zu sein. Es wird ein tolles Fußball-Fest für alle Münchner*innen und für alle Gäste, die wir in unserer Weltstadt mit Herz begrüßen dürfen."

Einen Seitenhieb in Richtung des europäischen Fußballverbands kann sie sich dann aber doch nicht verkneifen. Kurz nach der offiziellen Präsentation postet Habenschaden ein Bild des Logos auf Twitter und schrieb dazu – versehen mit einem Regenbogen-Emoji: "Das Münchner Logo für die EM2024 in Deutschland ist bunt wie ein Regenbogen. So viel Humor hätte ich der UEFA gar nicht zugetraut"

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Regenbogen-Verbot bei der EM 2021

Hintergrund: Bei der paneuropäischen EM in diesem Sommer, bei der auch München eine Ausrichter-Stadt war, hatte es einen Regenbogen-Eklat gegeben. Beim Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ungarn hatte die UEFA der Stadt verboten, das Stadion in Regenbogenfarben zu beleuchten. In der Folge überlegte sich die Verwaltung etliche andere Regenbogen-Aktionen in der Stadt.

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