Linke will Forst Kasten retten – notfalls per Klage

Die Fraktion hat eine Anwältin eingeschaltet. Die will jetzt einen Satzungsverstoß prüfen.
| Irene Kleber
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Forst Kasten wird wohl weiter gerodet: Auf der einen Seite Wald...
Forst Kasten wird wohl weiter gerodet: Auf der einen Seite Wald... © Martin Gebhardt

München - Baumbesetzer, Polizeieinsätze, Stadträte, die als Stiftungsräte zähneknirschend zustimmen, dass zehn Hektar Wald abgeholzt werden für den Kiesabbau – obwohl Wald für den Klimaschutz erhalten werden muss: Im Forst Kasten im Süden Münchens wird so schnell keine Ruhe einkehren.

Forst Kasten: Wurde gegen Satzung der Heiliggeist-Stiftung verstoßen?

Jetzt macht die Linke im Rathaus mit der Anwältin (und ehemaligen SPD-Abgeordneten) Adelheid Rupp einen neuen Versuch, die drohende Rodung zu stoppen, notfalls mit einer Klage: Rupp will prüfen, ob gegen die Satzung der Heiliggeist-Stiftung (der das Waldstück gehört) verstoßen wurde.

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Und fordert, dass der Vertrag, den die Stadt mit dem Kiesabbau-Unternehmer geschlossen hat, offengelegt wird. Rupp: "Es ist skandalös, dass die Stiftungsräte, die dem Kiesabbau zustimmen mussten, den Vertrag bis heute nicht gesehen haben."

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