Linie 17: Die Rumpel-Tram soll leiser werden

Die neuen Avenio-Züge fallen durch einen unrunden Lauf auf. Doch Besserung ist in Sicht.
| Florian Zick
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Die neue Avenio-Tram.
Feindt Die neue Avenio-Tram.

München - Es ist schon ein ganz schönes Drama mit den neuen Trambahnen vom Typ Avenio. Erst verstaubten die Siemens-Züge monatelang in den Wartungshallen der MVG. Die Technikbehörde bei der Regierung von Oberbayern hatte Vorbehalte gegen die Zulassung. Seit ein paar Monaten sind die Straßenbahnen nun zwar im Einsatz. Doch immer noch machen die Züge mächtig Ärger.

Vor allem bei der Linie 17 beklagen sich Anwohner der Tram-Strecken über die laute Fahrweise der Züge. Eine richtige Rumpel-Tram habe sich die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) da angelacht, heißt es. Doch nun zeichnet sich Besserung ab – zumindest mittelfristig.

Nachdem sich die Beschwerden Ende des vergangenes Jahres gehäuft haben, haben sich Siemens und die MVG verstärkt an die Fehleranalyse gemacht. Als wahrscheinliche Quelle für das Gerumpel wurden dabei die Radreifen der Züge identifiziert. Nun soll nachgerüstet werden.

In Wien, wo an der neuen Baureihe der Avenio-Tram gearbeitet wird, hat Siemens ein neues Radreifenmaterial sowie ein optimiertes Radprofil entwickelt. Ende des Jahres sollen die ersten Züge mit diesem Update nach München. Allerdings: Die Neuerungen sind zulassungspflichtig. Die MVG rechnet mit einer Prüfphase von mindestens zwölf Monaten.

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