Leukämie-Labor in München setzt auf künstliche Intelligenz

Die Erforschung und Behandlung von Krebs-Erkrankungen könnte mit Hilfe von künstlicher Intelligenz enorme Schritte vorankommen.
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Röntgenbild einer mit Krebs befallenen Lunge im Klinikum der Universität München.
Felix Hörhager/Archiv/dpa Röntgenbild einer mit Krebs befallenen Lunge im Klinikum der Universität München.

Die Erforschung und Behandlung von Krebs-Erkrankungen könnte mit Hilfe von künstlicher Intelligenz enorme Schritte vorankommen.

München - Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz könnte die Erforschung und Behandlung von Krebs-Erkrankungen enorme Schritte vorankommen. Das Münchner Leukämie-Labor MLL geht dafür eine Partnerschaft mit IBM und dem amerikanischen Gentechnik-Spezialisten Illumina ein. Damit solle eine neue Ära in der Leukämie-Forschung eingeleitet werden, sagte Torsten Haferlach, Professor und Mitgründer des Instituts, laut einer Mitteilung von Mittwoch.

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Die Forscher erhoffen sich unter anderem neue Strategien für die individuelle Behandlung von Blutkrebs-Patienten. Kognitive Intelligenz sei der Schlüssel, um in großen Datenbeständen verborgene Erkenntnisse zu heben, sagte Bart de Witt von IBM.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, einen technologischen Prototyp auf Basis des Supercomputers Watson von IBM zu entwickeln, der die Forscher bei der Behandlung von Leukämie-Patienten unterstützten soll. Das Münchner Institut wolle seine eigene Expertise und Datenbestände mit Watson und Illuminas neuer Plattform für die DNA-Sequenzierung kombinieren, sagte Haferlach. Die Erkenntnisse sollen später auch anderen Forschungseinrichtungen zur Verfügung stehen.

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