Lebensgefahr: Einjähriger aus München erstickt fast an Baustein

Beim Spielen steckt der Bub den rund 2 x 2 x 2 Zentimeter großen, magnetischen Baustein in den Mund und verschluckte ihn. Die Mutter verständigt den Feuerwehrnotruf. Wie es dem Keinen inzwischen geht. 
von  Ralph Hub
Der Rettungsdienst brachte den Buben ins Krankenhaus, wo der Baustein aus seiner Luftröhre entfernt wurde. (Symbolbil)
Der Rettungsdienst brachte den Buben ins Krankenhaus, wo der Baustein aus seiner Luftröhre entfernt wurde. (Symbolbil) © Jens Büttner

Eine Mutter und ihr einjähriges Kind spielten am Sonntagabend gemeinsam in ihrer Wohnung in der Berduxstraße im Münchner Stadtteil Obermenzing. Dabei verschluckte der Bub einen seiner Spielsteine und bekam schlagartig kaum mehr Luft.

Das Kind steckte nach Angaben der Feuerwehr einen rund 2 x 2 x 2 Zentimeter großen, magnetischen Baustein in den Mund. Augenblicklich stellte die Mutter fest, dass ihr Kind nicht mehr richtig atmen konnte und kaum mehr Luft bekam. Sie rief sofort den Notruf. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr und ein Kindernotarzt wurden von der Mutter bereits an der Haustür erwartet. Ihr Kind hielt die Frau im Arm.

Rettung in letzter Sekunde

Die Helfer untersuchten das Kind und brachten den Einjährigen dann in einen Rettungswagen. Der Kindernotarzt untersuchte den kleinen Jungen. Es bestand höchste Lebensgefahr für das Kleinkind. Zur weiteren Behandlung musste der Kleine schnellstmöglich in eine Klinik. Die Ärzte konnten den Spielstein aus dem Hals des Buben entfernen. Mittlerweile geht es dem kleinen Mann wieder gut. Er wird aber zur Sicherheit noch in der Klinik überwacht.

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