Laster mit Tempo 35 in Fußgängerzone

Weil er spät dran war, bretterte ein Fernfahrer mit seinem 18 Meter langen Lastzug durch die Fußgängerzone 
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Die Münchner Fußgängerzone - Lieferanten dürfen hier höchstens Schrittgeschwindigkeit fahren, wenn sie morgens ihre Waren anliefern.
Schmalz Die Münchner Fußgängerzone - Lieferanten dürfen hier höchstens Schrittgeschwindigkeit fahren, wenn sie morgens ihre Waren anliefern.

Weil er spät dran war, bretterte ein Fernfahrer mit seinem 18 Meter langen Lastzug durch die Fußgängerzone 

München - Ausgerechnet mitten in der Fußgängerzone gab ein Fernfahrer am Mittwochmorgen kräftig Gas. Der Mann bretterte mit seinem 18 Meter langen Sattelzug durch die Ettstraße direkt am Polizeipräsidium vorbei. Der Grund: Er wollte in der Kaufingerstraße eine Ladung Schuhe pünktlich abliefern.

Der Tag fing für den 40-Jährigen aus Feuchtwangen schon mies an: Sein Privatauto streikte morgens wegen der Kälte. Also musste er sich mit seinem Truck umso mehr beeilen. Gegen 6.30 Uhr bog er von der Ettstraße nach links in die Kaufingerstraße ab. Spätestens ab da hätte er nur mehr Schrittgeschwindigkeit fahren dürfen. Doch der Franke hatte es eilig.


Er brauste direkt an einer Streife der Verkehrspolizei vorbei. Die Beamten brauchten nicht einmal eine Radarpistole. Sie mussten nur die Tachoscheibe des Fahrtenschreibers auswerten: Demnach war der Brummi-Fahrer mit 35 Sachen unterwegs. Erlaubt sind 10. Seine Strafe: 80 Euro und ein Punkt in Flensburg.

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