Lange Schlange in der Münchner City: Was ist da los?
Das sind das Quartett ganz vorne in der Schlagen:
von links: Leonie (28), Antonia (26), Annette (51), Dennis (40) - alle "überglücklich"
Leonie: "Wir sind seit 8 Uhr hier."
Annette: Am meisten freue ich mich darauf, den Moment mit meiner Familie zu teilen."
Vater Sebastian (42) mit Sohn Alexander (7)
Sebastian: "Seit 9 Uhr sind wir da. Ich habe heute Morgen in der Zeitung gelesen, dass es noch 3000 Brillen gibt hier. Dann war das Frühstück sehr kurz und wir sind sehr schnell hierher gefahren. Das war die richtige Entscheidung! Ich habe die Sonnenfinsternis 1999 schon gesehen, das passiert ja nicht allzu oft. Ich hoffe, wir können es bei wunderbarem Wetter im Olympiapark erleben."
Farina (37): "Ich bin seit 9.15 Uhr da – ich freu mich auf die Sonnenfinsternis!"
Fabian (25): "Ich werde die Sonnenfinsternis heute Abend vom Olympiaberg aus beobachten."
Immerhin stehen die Menschen je nachdem wie weit sie vorgedrungen sind, auch mal im Schatten. Am Marienplatz hat sich am Mittwoch gegen 10 Uhr bereits eine etwa 250 Meter lange Schlange von Menschen vor dem Museums-Shop zwischen Marienplatz und Rindermarkt gebildet. Mit einem Blick aufs heutige Datum leuchtet der Grund schnell ein.
Schließlich geht heute Abend mit der partiellen Sonnenfinsternis in Deutschland auch in München ein Naturschauspiel über die Bühne, und schon am Dienstag hatten viele Geschäfte in der Innenstadt in ihren Schaufenstern signalisiert, dass bei ihnen keine der heiß begehrten speziellen Sonnenschutzbrillen mehr erhältlich seien.
Vor den Shops des Deutschen Museums am Rindermarkt und auf der Museumsinsel bildeten sich da bereits lange Schlangen, und die Bestände wurden vollends leergekauft. Immerhin: Für zwischen 11 und 12 Uhr am Mittwoch war noch einmal eine Lieferung von 2500 Brillen angekündigt worden.
Das Last-Minute-Angebot findet also entsprechenden Anklang: Heute öffnete der Shop am Rindermarkt um 10 Uhr. Nach AZ-Informationen teilten Mitarbeiter den Wartenden mit, die nächste Lieferung Brillen komme frühestens um 12 Uhr. Ein Mitarbeiter vor Ort spricht von einer Schlange vom Museumsladen bis runter zur Tramhaltestelle.
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