KVR: Stadtrat plant neuen Standort am Scheidplatz

Der Stadtrat will ein neues Konzept für das KVR umsetzen. Dabei sollen die Bürgerbüros neu geordnet und leistungsfähiger sowie kleinere Außenstellen geschlossen werden. Ziel ist es, lange Wartezeiten zu verkürzen.
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Vor dem täglichen Ansturm: Noch ist es im KVR in der Ruppertstraße 19 ruhig.
az Vor dem täglichen Ansturm: Noch ist es im KVR in der Ruppertstraße 19 ruhig.

München - Das Kreisverwaltungsreferat steht vor einem Umbau. Lange Warteschlangen an den Pass-, Führerschein- und Meldestellen sollen damit passé sein. Ziel ist es, die Bürgerbüros neu zu ordnen und die Außenstellen des KVR leistungsfähiger zu machen. So soll eine neue Zentrale am Scheidplatz die überlasteten Büros an der Riesenfeld- und Leonrodstraße sowie an der Forstenrieder Allee ersetzen.

Zudem soll das Bürgerbüro im Pasinger Rathaus näher an die S-Bahn ziehen. Ob wegen der steigenden Einwohnerzahl auch in Moosach oder am Hanns-Seidel-Platz in Neuperlach weitere Standorte notwendig sind, ist jedoch noch unklar.

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In 30 Minuten zum Bürgerbüro

Die Pläne für das neue Bürgerbüro-System existieren bereits seit drei Jahren. Der frühere Kreisverwaltungsreferent Wilfried Blume-Beyerle hat dem Stadtrat damals vorgeschlagen, neben der Zentrale an der Ruppertstraße, lediglich drei – statt der aktuell fünf – Außenstellen zu behalten: Am Orleansplatz, in Pasing und eben am Scheidplatz. Das Planungsreferat hat dieses Konzept nun mithilfe einer Erreichbarkeitsanalyse bestätigt.

Demnach ist für 95 Prozent der Münchner einer der vier Standorte innerhalb von 30 Minuten gut per MVV oder zu Fuß zu erreichen. Gäbe es zusätzlich Büros am Moosacher Bahnhof sowie am Hanns-Seidel-Platz, hätten sogar 98 Prozent der Münchner einen halbstündigen Anfahrtsweg. Einziges Sorgenkind der Stadt: Allach-Untermenzing.

Eine endgültige Entscheidung über das neue Bürgerbüro-Konzept trifft der Stadtradt voraussichtlich im nächsten Frühjahr.

 

 

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