Kultfabrik: Zwei Bundespolizisten verletzt

Konfrontation am Ostbahnhof: Eine Gruppe Jugendlicher geriet mit der Bundespolizei aneinander. Zwei Beamte verletzen sich, gegen einen 23-Jährigen wird nun ermittelt.
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Bundespolizei

München - Schlägerei am Ostbahnhof - mit dieser Nachricht begab sich die Bundespolizei auf das Gelände der Kultfabrik. Dort fanden sie auch eine Gruppe Personen, die mit dem Fall in Verbindung stehen konnte. Zusätzlich waren bereits einige Beamte der bayerischen Landespolizei vor Ort.

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Einsatz von Pfefferspray und Diensthund

Die Polizisten waren gerade dabei, mit der Menschengruppe Kontakt aufzunehmen, da mischte sich ein 23-Jähriger Bogenhausener in das Gespräch ein. Er gab an, "er sei ein Freund eines der Verdächtigen und wolle sich um ihn kümmern". Dabei kam er den Beamten gefährlich nahe und ignorierte auch einen Platzverweis mit der Begründung, dass er als Bürger "das Recht hätte, alles genau zu verfolgen".

Aufgrund der andauernden Störungen sollte der 23-Jährige mit zur Dienststelle. Der junge Mann versuchte daraufhin zu fliehen. Die Bundespolizisten mussten als Folge Pfefferspray einsetzen.

Die Aktion weckte wohl die Wut der restlichen Anwesenden. Die Polizei führte einen Diensthund mit Beißkorb vor, was kurzzeitig für Ruhe sorgte. Ein junger Mann ließ sich von dem Tier jedoch nicht beeindrucken. Er versuchte, eine Polizeibeamtin zu attackieren. Der Hund sprang dem Mann jedoch gegen die Brust und warf ihn so zu Boden. Hinzueilende Freunde zogen den Unbekannten weg, woraufhin er sich entfernte.

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Zwei verletzte Polizisten

Aufgrund der Lage konnten seitens der Bundespolizei bei dem Mann keine Personalien erhoben werden. Ob er sich verletzte, ist nicht bekannt.

Bei der Festnahme des 23-jährigen Bogenhauseners verletzten sich zwei Bundespolizisten leicht. Eine 26-jährige Polizeiobermeisterin zog sich Verletzungen an einem Finger zu. Sie begab sich zum Arzt und musste den Dienst abbrechen. Ein 37-jähriger Polizeioberkommissar erlitt Hautabschürfungen am Ellenbogen und den Handgelenken. Er konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen.

Bei dem 23-jährigen wurde ein Atemalkoholgehalt von 1,74 Promille gemessen. Er beruhigte sich im Gewahrsam auf der Dienststelle und wurde nach einer Blutentnahme wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

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