Kündigung in Münchner Obst- und Gemüseladen eskaliert: Angestellter verletzt Chef mit Messer

Nach der Kündigung durch seinen Chef lagen bei dem 40-Jährigen in München lebenden Türken die Nerven blank. Ein klärendes Gespräch am Montagnachmittag eskaliert völlig.
Ladeninhaber verständigt Polizeinotruf
Der 56-jährige Inhaber des türkischen Obst- und Gemüseladens ließ sich von seinem gefeuerten Angestellten nicht umstimmen. Er beharrte auf der ausgesprochenen Kündigung, weshalb der 40-Jährige schließlich nach einem Dönermesser griff und damit seinen Ex-Chef bedrohte. Der 58-Jährige alarmierte gegen 16.15 Uhr den Polizeinotruf. Der 40-Jährige flüchtete aus dem Laden, noch bevor eine Polizeistreife am Tatort eintraf. Die Beamten rückten wieder ab.
Nach einer Stunde der zweite Notruf
Eine Stunde später tauchte der Ex-Mitarbeiter völlig unerwartet wieder in dem Laden in der Nähe des Athener Platzes auf. Es dauerte nicht lange und er und sein Ex-Chef gerieten erneut in einen heftigen Streit. Bei einem Gerangel erlitt der Ladeninhaber nach Polizeiangaben eine Schnittwunde an der Hand. Der 40-jährige Ex-Angestellte rannte erneut davon. Wieder rückte die Polizei an. Den Beamten gelang es diesmal, den mutmaßlichen Täter festzunehmen.
Tatverdächtiger ist bereits polizeibekannt
Gegen den in München lebenden Türken wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Der 40-Jährige ist wieder auf freiem Fuß, bei der Polizei ist er bereits wegen etlicher Delikte aktenkundig, darunter auch Körperverletzung.