Kostümverkauf: Ganz große Oper

Der Fasching ist nah – wie praktisch, dass die Staatsoper gerade wieder aussortiert.
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Eginhard meint: „Ich schaue mich um nach alltagstauglicher Kleidung, und ich habe eine sehr schöne gestreifte Hose für 20 Euro gefunden – für mich zum Tango Tanzen perfekt.“
Maja: „Ich habe ein Othello-Jäckchen aus der Oper. Das will ich zur Hochzeit von meinem Neffen mit einem passenden Kleid anziehen. Und natürlich zum Tango Tanzen!“
Fotos und Umfrage: Daniel von Loeper 5 Eginhard meint: „Ich schaue mich um nach alltagstauglicher Kleidung, und ich habe eine sehr schöne gestreifte Hose für 20 Euro gefunden – für mich zum Tango Tanzen perfekt.“ Maja: „Ich habe ein Othello-Jäckchen aus der Oper. Das will ich zur Hochzeit von meinem Neffen mit einem passenden Kleid anziehen. Und natürlich zum Tango Tanzen!“
Unternehmerin Lilian de Raismes: „Diese Kleider sind kreativ, luxuriös und wahnsinnig günstig. In einer Designerboutique müsste man bei den Preisen noch zwei Nullen dranhängen. Das orangefarbene Kleid ist rohe Seide. Ich werde es zu einem abendlichen Anlass tragen. Es kostet jetzt 90 Euro – und ist von hoher Qualität.“
Fotos und Umfrage: Daniel von Loeper 5 Unternehmerin Lilian de Raismes: „Diese Kleider sind kreativ, luxuriös und wahnsinnig günstig. In einer Designerboutique müsste man bei den Preisen noch zwei Nullen dranhängen. Das orangefarbene Kleid ist rohe Seide. Ich werde es zu einem abendlichen Anlass tragen. Es kostet jetzt 90 Euro – und ist von hoher Qualität.“
Kosmetikerin Romina Turrisi: „Ich werde als Geisha zum Fasching gehen und habe dazu dieses wunderbare Kostüm aus reiner Seide für 30 Euro entdeckt!“ Marketingmanager Sixten Bertram: „Ich bin begeistert vom Frosch-Kostüm für 30 Euro. Es hat zwar ein ziemliches Gewicht – ist aber doch was Besonderes!“
Fotos und Umfrage: Daniel von Loeper 5 Kosmetikerin Romina Turrisi: „Ich werde als Geisha zum Fasching gehen und habe dazu dieses wunderbare Kostüm aus reiner Seide für 30 Euro entdeckt!“ Marketingmanager Sixten Bertram: „Ich bin begeistert vom Frosch-Kostüm für 30 Euro. Es hat zwar ein ziemliches Gewicht – ist aber doch was Besonderes!“
Student Neal Wessling (19): „Wir haben beide jeweils einen Turban für 30 Euro erstanden.“ Schmunzelnd sagt er weiter: „Ich befürchte fast, dass eine Gebetsgruppe diese schicken Turbane vergessen hat. Wir werden das zum Fasching tragen. Es fühlt sich außerdem gigantisch an, in diese Füße reinzuschlüpfen und damit herumzulaufen. Allerdings kosten diese mit paar anderen dazugehörigen Teilen 100 Euro.“
Student Jeffrey Herminghaus (20): „Mir macht es Spaß, den Turban zu tragen. Das gibt ein sehr erhabenes Gefühl!“
Fotos und Umfrage: Daniel von Loeper 5 Student Neal Wessling (19): „Wir haben beide jeweils einen Turban für 30 Euro erstanden.“ Schmunzelnd sagt er weiter: „Ich befürchte fast, dass eine Gebetsgruppe diese schicken Turbane vergessen hat. Wir werden das zum Fasching tragen. Es fühlt sich außerdem gigantisch an, in diese Füße reinzuschlüpfen und damit herumzulaufen. Allerdings kosten diese mit paar anderen dazugehörigen Teilen 100 Euro.“ Student Jeffrey Herminghaus (20): „Mir macht es Spaß, den Turban zu tragen. Das gibt ein sehr erhabenes Gefühl!“
Frei schaffende Künstlerin Steffi Müller: „Ich bin immer wieder ganz fasziniert von der Vielfalt und dem bunten und riesigen Angebot des Kostümverkaufs der Staatsoper in München.
Ich habe gleich mehrere Kleidungsstücke und Accessoires entdeckt, die mir sehr gefallen, einiges sogar für jeweils zwei Euro. Dieses große Kleid habe ich für 25 Euro gekauft. Ich mag das optische Spiel darauf mit dem Auge und den Strahlen, die herausschießen. Diese Pfeile haben eine ganz spezielle Dynamik.
Ich bekomme außerdem Lust, einige der Teile umzunähen. Wenn etwas anders gestaltet ist, dann macht sich nochmal eine andere Welt für einen auf.“
Fotos und Umfrage: Daniel von Loeper 5 Frei schaffende Künstlerin Steffi Müller: „Ich bin immer wieder ganz fasziniert von der Vielfalt und dem bunten und riesigen Angebot des Kostümverkaufs der Staatsoper in München. Ich habe gleich mehrere Kleidungsstücke und Accessoires entdeckt, die mir sehr gefallen, einiges sogar für jeweils zwei Euro. Dieses große Kleid habe ich für 25 Euro gekauft. Ich mag das optische Spiel darauf mit dem Auge und den Strahlen, die herausschießen. Diese Pfeile haben eine ganz spezielle Dynamik. Ich bekomme außerdem Lust, einige der Teile umzunähen. Wenn etwas anders gestaltet ist, dann macht sich nochmal eine andere Welt für einen auf.“

Kleidsames und Seltsames ist hier ganz nah beieinander im Probengebäude der Bayerischen Staatsoper: Der Kostümverkauf der Oper ist beinahe schon legendär, nach einem Jahr Pause entsprechend dringend herbeigesehnt, und wer nicht nähen kann aber etwas Ausgefalleneres für den Fasching sucht, als ein Kostüm von der Stange, der wurde hier fündig zwischen Tausenden Einzelteilen.

Oft sind es handgefertigte Unikate, die die Oper abgibt – heuer unter anderen Kostüme aus den Produktionen Saul, Saint François d’Assise, Die Soldaten und Babylon.

Wer den Stöber-Tag am Sonntag verpasst hat, sollte sich schon einmal den 23. Januar vormerken: Da lädt das Gärtnerplatztheater ein zum Kostümverkauf in seine Probenstätte in der Frankenthaler Straße 23.

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