Gefährlicher Sturz: Rettungseinsatz in München auf engstem Raum

Mit einem nicht alltäglichen Unfall bekam es die Münchner Feuerwehr am Montagnachmittag zu tun. Um 15.47 Uhr erhielt die Integrierte Leitstelle den Notruf, dass eine Frau in einen Wäscheschacht gestürzt sei und sich dabei schwer verletzt habe, so die Feuerwehr.
Ein Löschzug sowie die Höhenrettungsgruppe wurden zum Einsatzort in die Sonnenstraße beordert, dort wurde festgestellt, dass eine 40-jährige Frau in einen Aufzugsschacht für benutzte Wäsche gefallen und nach zirka acht Metern freiem Fall im Untergeschoss zum Liegen gekommen war. Dabei zog sich die Frau schwere Verletzungen zu.
Enger Schacht macht Rettung kompliziert
Aufgrund der Enge des Schachtes von 50 × 80 cm gestaltete sich die Rettung der 40-Jährigen als kompliziert und aufwändig. Zunächst wurden zwei Höhenretter der Berufsfeuerwehr an einem Flaschenzug zu der Verletzten abgelassen, auf engstem Raum erfolgte dann die Erstversorgung.
Um weitere Verletzungen der Frau zu vermeiden, wurde sie auf einer Spezialtrage der Höhenrettungsgruppe fixiert und mit purer Muskelkraft zwei Stockwerke nach oben gezogen. Dort wurde die 40-Jährige von einem Notarzt intensivmedizinisch behandelt und anschließend in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert.
Wie die Frau in den Wäscheschacht stürzen konnte, ist derzeit noch unklar und Teil der polizeilichen Ermittlungen. Nach dem erfolgreichen Rettungseinsatz wurde der Wäscheaufzug durch die Feuerwehr außer Betrieb genommen.