Kommunalreferentin Frank will gegen Altkleider-Betrüger vorgehen

Kommunalreferentin Kristina Frank (CSU) reagiert auf den Bericht der AZ zum Betrug mit gespendeten Textilien und will gegen die Altkleider-Betrüger vorgehen.
| Emily Engels
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Nach einem Bericht der AZ will Kommunalreferentin Frank nun gegen Altkleider-Betrüger vorgehen.
Nina Job, AZ-Archiv Nach einem Bericht der AZ will Kommunalreferentin Frank nun gegen Altkleider-Betrüger vorgehen.

Kommunalreferentin Kristina Frank (CSU) reagiert auf den Bericht der AZ zum Betrug mit gespendeten Textilien und will gegen die Altkleider-Betrüger vorgehen.

München - llegale Container auf Münchens Straßen? "Die tolerieren wir nicht und werden sie künftig noch konsequenter kontrollieren und zur Anzeige bringen!" Mit dieser klaren Ansage reagiert Kristina Frank (CSU), die als Kommunalreferentin auch für den Abfallwirtschaftsbetrieb (AWM) zuständig ist, auf den AZ-Bericht zum Betrugsgeschäft mit den Altkleider-Containern.

In den vergangenen vier Jahren hatten AWM-Mitarbeiter 1275 illegal aufgestellte Behälter festgestellt. Die bekamen dann einen Sticker mit der Aufforderung, den Container innerhalb von 14 Tagen zu entfernen. Erst nach diesem Zeitraum wurden sie vom AWM beseitigt.

Frank: "Altkleider-Betrüger tolerieren wir nicht!"

Verschärfen kann Frank diesen eher kulanten Umgang mit Betrügern nicht: Die Frist sei gesetzlich vorgegeben. Ihre Hände seien auch dann gebunden, wenn die Container auf Flächen stehen, die zwar an öffentliche Straßen angrenzen, aber privat sind. "Mit einer konsequenten Überwachung können wir zumindest die Anzahl an illegalen Containern reduzieren – das ist unser Ziel."

Noch viel wichtiger sei es, so Frank, die Münchner aufzuklären. Etwa durch Artikel wie in der AZ, aber auch durch Übersichtskarten der 750 knallig-orangefarbenen Container der Stadt (awm-muenchen.de/altkleider). Kristina Frank betont: "Sobald die Bürger sich nicht mehr täuschen lassen, geben die Betrüger schnell von selbst auf."

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