"Kommt kaum aneinander vorbei": Grüne wollen Isar-Radweg verbreitern

Die Grünen/Rosa Liste/Volt wollen den Radweg zwischen Maximiliansbrücke und Max-Joseph-Brücke verbreitern. Ein kostengünstiges Konzept gebe es sogar bereits.
von  Sophia Willibald
Die Visualisierung zeigt, wie der Radweg an der Widenmayerstraße umgesetzt werden kann
Die Visualisierung zeigt, wie der Radweg an der Widenmayerstraße umgesetzt werden kann © Foto: Die Grünen/Rosa Liste/Volt/Andreas Gregor

Auf den Radwegen ist derzeit wenig los – außer, ein Streik zwingt die Münchner in den Sattel. Im Sommer sieht das anders aus: Entlang der Isar reihen sich Rennräder, Lastenräder und Stadträder mit Picknickkörben auf dem Gepäckträger zu langen Ketten.

Isarradweg soll zweispurig werden

Die Fraktion Grünen/Rosa Liste/Volt fordert nun „einen sicheren und bequemen Fahrradweg an der Westseite der Isar“. Dazu soll die Widenmayerstraße zwischen Maximiliansbrücke und Max-Joseph-Brücke 2027 ausgebaut werden – kostengünstig. Der Weg sei eine der Hauptverkehrsachsen für den Radverkehr. Bisher passe die Infrastruktur aber noch nicht zu den Anforderungen.

„Für jede Richtung gibt es nur einen sehr schmalen Fahrradstreifen, man kommt kaum aneinander vorbei“, schreibt die Fraktion in ihrem Antrag. Ein Konzept gebe es sogar bereits. Der Plan müsse nur noch umgesetzt werden.

Dominik Krause sagt: „In München wird immer mehr geradelt. Insbesondere das Pendeln erlebt einen echten Boom. Jede*r vierte Münchner*in fährt mit dem Rad in die Arbeit. Das veränderte Mobilitätsverhalten muss auch in der Infrastruktur abgebildet werden.“ Dabei verweist er auch auf die Sicherheit der Wege.

Ob der Ausbau tatsächlich nächstes Jahr kommt und wann, bleibt abzuwarten.

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