Update

Königspythons in München ausgesetzt – Belohnung ausgesetzt

Zwei abgemagerte Königspythons tauchen in München in einem Karton auf. Was steckt hinter dem mysteriösen Zettel und warum ist das Aussetzen so gefährlich für die Tiere?
AZ/dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
1  Kommentar
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Die Schlangen gelten als friedlich.
Die Schlangen gelten als friedlich. © -/Auffangstation für Reptilien, München e.V./dpa

Update 14. Juli, 11.22 Uhr: Um den Fall der beiden in Berg am Laim ausgesetzten Königspythons aufzuklären, hat die Tierrechtsorganisation Peta eine Belohnung ausgesetzt. Für Hinweise, die zur rechtskräftigen Verurteilung der tatverantwortlichen Person oder Personen führen, zahlt Peta 500 Euro.
Wer etwas beobachtet oder anderweitig mitbekommen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei oder telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail bei Peta zu melden – auch anonym.

Ursprungsmeldung vom  10. Juli: Ein Unbekannter hat zwei abgemagerte Königspythons in einem Karton in München ausgesetzt. An der Box klebte ein Zettel mit grüner Aufschrift: "Bringst du mich bitte ins Tierheim". Tierarzt Thomas Türbl von der Auffangstation für Reptilien in München sagte: "Tiere in einen Karton zu setzen und darauf zu hoffen, dass sie jemand findet, ist nicht nur verantwortungslos, sondern auch eine Straftat. Es gibt genügend Anlaufstellen, um Tiere verantwortungsvoll abzugeben." 

Die am Mittwoch gefundenen Riesenschlangen seien stark abgemagert. Zudem könne sich bei den derzeitigen Temperaturschwankungen schnell eine Atemwegserkrankung entwickeln, sagte der Tierarzt.

Scheu und friedlich

Königspythons gelten den Angaben zufolge als friedliche und eher scheue Tiere. Bei Gefahr rollen sie sich häufig zu einem "Ball" zusammen - daher stamme auch ihr englischer Name "Ball Python". Zwar könnten sie beißen, doch ein Abwehrbiss verfehle häufig sein Ziel und sei deutlich harmloser als etwa der Biss einer Katze.

Wer die Tiere fand, wurde nicht bekannt. Die Polizei habe die Schlangen zur Auffangstation gebracht, sagte eine Sprecherin des Vereins.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
  • FredC2 vor 26 Minuten / Bewertung:

    Der oder die Besitzerin haben mit den Tieren bestimmt gut angegeben, vielleicht sogar in den sozialen Medien.
    Sollten also ermittelbar sein, um sich eine fette Strafe abzuholen.

    Antworten lädt ... Kommentar melden
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.