Klima-Aktivisten versperren Münchner Amazon-Zentrale

Die Gruppe Extinction Rebellion protestierte anlässlich des "Black Friday" vor dem Firmensitz und versperrte unter anderem die Tür.
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Mit alten Amazon-Paketen hatte Extinction Rebellion den Eingang von Amazon versperrt.
Mit alten Amazon-Paketen hatte Extinction Rebellion den Eingang von Amazon versperrt. © Thomas Vonier

München - Protest gegen Amazon und den ausufernden Konsum: Aktivisten der Umweltbewegung "Extinction Rebellion" haben am Freitagmorgen die Münchner Amazon-Zentrale ins Visier genommen. Gegen halb sechs Uhr starteten sie ihre "Kunstaktion", mit der sie für mehr soziale und ökologische Verantwortung  seitens des Unternehmens demonstrierten.

Die Eingangstüre von Amazon wurde mit Bannern, Paketband und einer Mauer alter Amazon-Pakete versperrt. Banner an einer nahegelegenen Autobahnbrücke riefen zum Boykott des Unternehmens zum "Black Friday" auf. Auch die Glasfassade des Hauses wurde beschmiert.  

Die Aktivisten hatten ein konsumkritisches Banner dabei.
Die Aktivisten hatten ein konsumkritisches Banner dabei. © Thomas Vonier

Extinction Rebellion protestiert gegen Amazon

"Wir fordern, dass Großunternehmen wie Amazon die Verantwortung  übernehmen, die mit ihrer großen Macht einhergeht, um die notwendige sozialökologische Transformation voranzubringen", erklärte eine Aktivistin zu der Aktion. Die Münchner Polizei konnte sich am Morgen auf AZ-Nachfrage noch nicht zu der Aktion äußern.

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