Killer-Hunde aus Schwabing: Ist der Jagdschein weg?

Den Besitzern der beiden Killer-Hunde aus Schwabing droht Entzug der Erlaubnis. Die beiden Jagdhunde hatten im Blutrausch einen Zwergpinscher und einen Dackel getötet.
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Hundedame Niki (rechts) wurde totgebissen.
AZ/imago Hundedame Niki (rechts) wurde totgebissen.

Den Besitzern der beiden Killer-Hunde aus Schwabing droht Entzug der Erlaubnis. Die beiden Jagdhunde hatten im Blutrausch einen Zwergpinscher und einen Dackel getötet.

SCHWABING Bei Hundebesitzern und Besuchern rund um den Leopoldpark in Schwabing herrscht Angst: Zwei Jagdhunde haben im September im Blutrausch erst einen Zwergpinscher und vorige Woche einen Dackel getötet (AZ berichtete) – direkt vor den Augen der Kinder des Uni-Kindergartens. Das Winseln und das entsetzliche Angstkläffen der Hunde haben die Kleinen immer noch im Ohr.

Das KVR geht jetzt gegen die Eigentümer vor: Ein Ehepaar aus Schwabing, Hobbyjäger. „Die Frau hatte die beiden Hunde nicht im Griff“, sagen Tierspezialisten, die sie kennen. Sie müssen jetzt damit rechnen, dass ihnen die Jagderlaubnis entzogen wird.

Als erstes hat das KVR einen Leinen- und Maulkorbzwang verhängt: Das Schärfste, was die Behörde jetzt machen konnte. Dann hat es den Eigentümern mitgeteilt, dass es Zweifel an der charakterlichen Eignung der beiden Tiere als Jagdhunde hat. Deswegen wird als nächstes ein Gutachter die Hunde testen.

Sollte es auf der Jagd durch die Hunde zu einem Zwischenfall kommen, droht der Entzug der Jagderlaubnis, so das KVR. Die Gefahr kommt auch von zweiter Seite, weil gegen die Besitzer ein Strafverfahren wegen des ersten Zwischenfalls läuft. Bei einer Verurteilung, so das KVR, ist der Jagdschein weg.

Die beiden Jagdhunde sind nicht die einzigen Problemhunde: Wie das KVR bestätigt, liegen Beschwerden über den Hund einer Hundeausbilderin aus Schwabing vor. Wegen zweier Vorfälle wurde ein Leinenzwang verhängt.

Um Zwischenfälle mit Hunden kümmert sich das KVR: ordnung.kvr@muenchen.de. Oder Tel. 23344648.Willi Bock

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