Keine Therapie: Brunner-Mörder bleibt im Knast

2009 schockte der Mord an Dominik Brunner ganz Deutschland. Einer der beiden Täter wurde 2014 vorzeitig entlassen. Der Haupttäter, Markus. S., hat seine Chance früher aus dem Knast zu kommen jetzt wohl verspielt.
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Der Brunner-Mörder muss wohl seine Haftstrafe komplett absitzen (Hier: Bei seiner Verurteilung).
dpa Der Brunner-Mörder muss wohl seine Haftstrafe komplett absitzen (Hier: Bei seiner Verurteilung).

München - Der Mörder von Dominik Brunner könnte theoretisch schon  im März 2016 entlassen werden. Dann hätte der 24-Jährige zwei Drittel seiner Haftzeit abgesessen. Wie die BILD-Zeitung erfahren haben will, hat Markus S. eine sehr entscheidende Bedingung dafür erfüllt: Gute Führung. Allerdings hat der Brunner-Mörder bis jetzt noch keine Therapie gemacht.

Eine Therapie ist allerdings notwendig, damit ein Antrag auf vorzeitige Entlassung überhaupt eine Chance hat. Muss er seine volle Strafe absitzen, kommt er wohl erst 2019 frei.

Lesen Sie hier: Ehrenamtliche Pflege für das Brunner-Mahnmal

Die JVA Ebrach äußert sich gegenüber BILD nicht zur Causa Markus S.

2009 prügelten Markus S. und Sebastian L. Domminik Brunner am S-Bahnsteig in Solln zu Tode, nachdem dieser Kindern helfen wollte, die von den zwei Tätern bedroht wurden.

Markus S. wurde wegen Mordes zu neun Jahren, zehn Monaten – Sebastian L. wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu sieben Jahren Haft verurteilt. L. kam 2014 wegen guter Führung raus. Markus S. hingegen könnte seine Strafe  bis zum letzten Tag absitzen müssen.

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