Keine besonders schlaue Idee: Diese Aktion löst Polizeigroßeinsatz in der Münchner City aus
Keine besonders schlaue Idee war es von dem gebürtigen Münchner, in der Innenstadt mit einer Spielzeugwaffe in aller Öffentlichkeit herumzuspielen. Der 38-jährige Obdachlose hatte sich am Donnerstagnachmittag mit drei Freunden in der Nähe des Stachus getroffen. Er saß auf einer der Parkbänke an der Kapellenstraße und hielt dabei die täuschend echt aussehende Waffe in der Hand.
30 Polizisten rücken zu Einsatz aus
Passanten alarmierten gegen 13.30 Uhr den Polizeinotruf. Mehr als 15 Streifenwagen rückten aus. Als die Polizisten Minuten später eintrafen, hatte der Verdächtige die Waffe bereits wieder in seine Tasche gesteckt. Da offenbar keine Gefahr von ihm ausging, näherten sich die Beamten dem Münchner, ohne dabei ihre Dienstwaffen zu ziehen. Sie sprachen den Mann an und überprüften ihn.
Verstoß gegen das Waffengesetz
Bei der Waffe handelte es sich nach Auskunft eines Polizeisprechers um eine harmlose, aber echt aussehende Spielzeugpistole. Sie wurde dem Obdachlosen abgenommen und sichergestellt. Die Beamten brachten den 38-Jährigen anschließend auf die Polizeiinspektion. Er wurde angezeigt, weil er eine Anscheinswaffe in der Öffentlichkeit führte. Ein Verstoß gegen das Waffengesetz wird von der Polizei geprüft.
Rund zwei Promille im Blut
Laut einem Alkoholschnelltest hatte der 38-Jährige am Donnerstagnachmittag bereits fast zwei Promille im Blut. Er war schon öfter bei der Polizei aufgefallen. Der Mann wurde wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen übernimmt das Kommissariat 24.
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