Kein Herz für Steine: München sagt Schottergärten den Kampf an

Die Stadt will dem "naturfernen Modetrend" entgegenwirken. Helfen soll gezielte Aufklärung.
| Lukas Schauer
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Manch einer findet das schön: Schottergärten sollen in München bald der Vergangenheit angehören.
Manch einer findet das schön: Schottergärten sollen in München bald der Vergangenheit angehören. © privat

München - Kein Herz für Steine: Der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Stadtrats hat Maßnahmen beschlossen, um Schottergärten "zu Gunsten naturnäheren Pflanzflächen" entgegenzuwirken, wie es von der Stadt heißt.

Zwar sei der "naturferne Modetrend Schottergarten" in München kein Massenphänomen. Sofern sie allerdings auftreten, "widersprechen sie dennoch geltendem Recht und sind ein Ärgernis für eine zunehmend umweltsensiblere Stadtgesellschaft", so die Stadt weiter.

München sagt Schottergärten den Kampf an

In der Tat sieht die bayerische Bauordnung ein Begrünungsgebot vor. Flächen müssen demnach begrünt oder bepflanzt werden. Die Schottergärten seien laut Stadt auch oft Thema in zahlreichen Stadtrats- und Bezirksausschussanträgen, wo sie "im Hinblick auf deren negative stadtklimatische Wirkungen und triste, graue Erscheinung sehr kritisch gesehen werden".

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Nun soll sich das Referat für Stadtplanung und Bauordnung mit der Unteren Naturschutzbehörde zusammentun und gezielte Aufklärung leisten. Ob damit gemeint ist, dass Besitzer von Schottergärten gezielt angesprochen werden, ist unklar. Man wolle etwa "durch einen Flyer für pflanzenbetonte Gärten werben", erklärt die Stadt.

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