Jugendliche flüchten durch U-Bahnröhre

Erst setzen zwei Schüler Donnerstagnacht gegen zwei Uhr einen Personenaufzug am U-Bahnhof Quiddestraße in Brand, dann rennen sie durch die U-Bahnröhre bis zur Haltestelle Innsbrucker Ring.
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Flucht durch den Untergrund: Die Schüler rannten zwei Stationen weit durch die Röhre.
Martha Schlüter Flucht durch den Untergrund: Die Schüler rannten zwei Stationen weit durch die Röhre.

NEUPERLACH - Erst setzen zwei Schüler Donnerstagnacht gegen zwei Uhr einen Personenaufzug am U-Bahnhof Quiddestraße in Brand, dann rennen sie durch die U-Bahnröhre bis zur Haltestelle Innsbrucker Ring.

Zwei Jugendliche setzten Donnerstagnacht gegen zwei Uhr einen Personenaufzug am U-Bahnhof Quiddestraße in Brand. Die 16- und 18-jährigen Schüler hatten Zeitungen angezündet. Das Feuer beschädigte die Aufzugskabine und verursachte einen Schaden von rund 2000 Euro. Nach der Brandstiftung flüchteten die Beiden in die U-Bahnröhre. Erst rannten sie zum U-Bahnhof Michaelibad. Von dort aus liefen sie weiter bis zur Haltestelle Innsbrucker Ring. Insgesamt zwei Haltestellen weit. Um zwei Uhr Nachts fahren zwar keine U-Bahnen, ganz ungefährlich ist es aber trotzdem nicht.

Dank der Videoüberwachung an den Bahnsteigen, wurde das Sicherheitspersonal schnell auf die Jugendlichen aufmerksam. An der Haltestelle Innsbrucker Ring war Endstation. Die Polizei schnappte die Zwei gegen drei Uhr. Der 18-Jährige wurde im Anschluss wieder entlassen, der 16-Jährige wurde an seine Eltern übergeben.

Dorina Herbst

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