Jobsharing: Ein richtiges Signal

AZ-Rathaus-Reporterin Christina Hertl über Jobsharing.
| Christina Hertel
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Nur zehn Prozent der Frauen zwischen 30 und 50 Jahren haben ein eigenes Nettoeinkommen über 2.000 Euro. Von den verheirateten Frauen in Deutschland sind 19 Prozent sogar vollkommen abhängig vom Gehalt ihres Ehemannes. Und obwohl diese Frauen fast ebenso häufig studierten wie ihre Männer, werden ihre Renten einmal so gering sein, dass sie sich davon alleine kaum versorgen können. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Familienministeriums vor ein paar Jahren.

Es ist notwendig, dass sich die Arbeitswelt wandelt

Erklärungen dafür gibt es viele. Eine könnte sein, dass viele Frauen schlicht nicht wissen, wie sie den Spagat zwischen Büro und Baby hinbekommen sollen - und sich dann für das eine oder das andere entscheiden. Doch je länger Frauen ihrem Arbeitsplatz fern bleiben, desto schwieriger wird der Wiedereinstieg.

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Es ist deshalb notwendig, dass sich die Arbeitswelt wandelt. Dafür müssen Unternehmen akzeptieren, dass auch das Leben von Führungskräften aus mehr besteht als einer Karriereleiter. Dass sich nun ausgerechnet die Stadtwerke dafür entschieden haben, zwei Frauen in einen Chefsessel setzen zu lassen, ist deshalb das richtige Signal. Denn nur so werden die Menschen irgendwann nicht mehr automatisch an einen aufgearbeiteten Mann in Anzug denken, wenn sie das Wort "Chef" hören.

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