Jetzt offiziell: Söder kündigt Panda-Paar für Münchner Tierpark Hellabrunn an

Zwei Riesenpandas sollen nach München kommen – als Leihgabe aus China. Was das für den Tierpark Hellabrunn bedeutet und warum Tierschützer Kritik üben.
AZ/dpa |
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Markus Söder, (CSU) Ministerpräsident von Bayern, sitzt während einer Pressekonferenz im Tierpark Hellabrunn neben einem Stoffpanda.
Markus Söder, (CSU) Ministerpräsident von Bayern, sitzt während einer Pressekonferenz im Tierpark Hellabrunn neben einem Stoffpanda. © Peter Kneffel /dpa

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat zwei Riesenpandabären für den Münchner Tierpark Hellabrunn bestätigt. Die Tiere seien eine Leihgabe von China und würden spätestens 2028 einziehen, sagte Söder anlässlich der Vertragsunterzeichnung im Zoo, wo eine neue Anlage für die Neuzugänge gebaut werden soll. Damit wird München nach Berlin der zweite Tierpark in Deutschland mit den Riesenpandas, die in der freien Wildbahn als gefährdet gelten.

Pro Wildlife kritisiert Millionenkosten 

Die Volksrepublik verleiht die Bären seit mehr als 50 Jahren ins Ausland und sichert sich nach Angaben des Berliner Zoos per Vertrag auch das Eigentum an eventuellem Nachwuchs.

Ein Vorgehen, dass die Organisation Pro Wildlife kritisch sieht. Pro Paar werde eine Leihgebühr von rund einer Million Euro fällig, hinzu kämen Millionen für den Bau spezieller Gehege. 

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"Die Haltung und Zucht von Pandas in westlichen Zoos ist kein Beitrag zum Artenschutz, sondern ein finanzielles und politisches Geschäft auf dem Rücken der Tiere", teilte die Organisation mit. Weltweit lebten derzeit rund 60 Pandas in Zoos außerhalb Chinas. 

Söders Knuddeltiere

Für Söder geht mit den Tieren dagegen wohl ein Traum in Erfüllung. Als er 2024 die Volksrepublik besuchte, wurden ihm jede Menge Plüsch-Pandas geschenkt. Kameratauglich herzte und küsste der Ministerpräsident die niedlichen Bären. Zudem besuchte er eine Aufzuchtstation. "Sehr, sehr süße Tiere", schwärmte er dort. "Einfach süß und knuddelig."

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  • Smb vor einer Stunde / Bewertung:

    Arme Viecher! Tiertransporte jeglicher Art über längere Strecken sollten per se verboten werden.

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  • tutnixzursache vor einer Stunde / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Smb

    die Pandas werden dabei besser betreut als ICE-Passagiere von München nach Hamburg

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  • ClimateEmergency vor 45 Minuten / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Smb

    Schau dir lieber an was die Agrarindustrie täglich für ein Gemetzel veranstaltet.

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