Insolventes Pelzhaus: Keine Rettung für Rieger

Niemand kauft das insolvente Pelzhaus – auch bei Karstadt am Dom ist jetzt Schluss
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chließt für immer: das Pelzgeschäft an der Oper.
Petra Schramek chließt für immer: das Pelzgeschäft an der Oper.

Niemand kauft das insolvente Pelzhaus – auch bei Karstadt am Dom ist jetzt Schluss

ALTSTADT Zwei Traditionsgeschäfte in der Münchner Innenstadt sind am Ende. Karstadt am Dom hat am Samstag, 20. März, seinen letzten Verkaufstag. Auch für Pelze Rieger in der Residenzstraße ist das bittere Ende gekommen. Für das insolvente Unternehmen (AZ berichtete) konnte kein Käufer gefunden werden.

Seit über 60 Jahren waren „Rieger Pelze“ in und weit über München hinaus ein Begriff. Doch obwohl dieser Winter hart war, konnte das Unternehmen nicht genug Mäntel und Jacken aus edlem Pelz verkaufen. Der Insolvenzverwalter Rolf Pohlmann teilt mit: „Um den Sommer überbrücken und das in der Vergangenheit vernachlässigte Marketing wieder in Gang bringen zu können, hätte es Investitionen in Höhe von deutlich über einer Million Euro bedurft.“ Doch es sei nicht gelungen, einen Investor für das Traditionsgeschäft zu finden. Der Umsatz war zu massiv eingebrochen, die Miete für das Ladengeschäft an der Residenzstraße zu hoch.

Mitte April schließt das Geschäft für immer, sechs Mitarbeiter verlieren ihren Job – manche waren Jahrzehnte dabei. Immerhin: Zwei haben bereits einen neuen Job gefunden bei einem Bekleidungsgeschäft in der Innenstadt.

Am Samstag beginnt nun der Total-Räumungsverkauf in der Residenzstraße18. Am gleichen Tag werden bei Karstadt am Dom die letzten Stücke verkauft, bevor das Kaufhaus komplett schließt. rie

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