Innenstadt: Abtreibungsgegner mit Kondomen beworfen

Hunderte Abtreibungsgegner marschierten am Samstag durch die Innenstadt – dabei gab’s auch Randale. Drei Personen wurden dabei festgenommen. Der Klima-Aktionstag am Marienplatz verlief hingegen friedlich.
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Abtreibungsgegner ziehen am Samstag unter dem Motto „1000 Kreuze für das Leben“ durch die Innenstadt.
Daniel von Loeper Abtreibungsgegner ziehen am Samstag unter dem Motto „1000 Kreuze für das Leben“ durch die Innenstadt.

MÜNCHEN - Hunderte Abtreibungsgegner marschierten am Samstag durch die Innenstadt – dabei gab’s auch Randale. Drei Personen wurden dabei festgenommen. Der Klima-Aktionstag am Marienplatz verlief hingegen friedlich.

Bei Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Gegendemonstranten während einer Anti-Abtreibungs-Demo wurden am Samstag drei Menschen festgenommen. Von elf weiteren Männern und Frauen notierte die die Personalien.

Unter dem Motto „Pro Choice“ (für die Wahlmöglichkeit) zogen ab Mittag fast 200 Teilnehmer vom Georg-Freundorfer-Platz (Schwanthaler Höhe) zum Stachus. Die Veranstaltung verlief friedlich. Anschließend rief eine Organisation der Abtreibungsgegner von „EuroProLife“ zur Demo auf. Bis zu 300 Teilnehmer schlossen sich dem Zug von der St-Pauls-Kirche über den Altstadtring zur St. Anna-Kirche an.

Gegendemonstranten versuchten den Ablauf mit Trillerpfeifen zu stören. Laut Polizei wurden die Abtreibungsgegner auch mit Kondomen beworfen. Ein Gegendemonstrant entriss einem Abtreibungsgegner ein Kreuz und warf es in die Isar. Er bekam eine Anzeige wegen Sachbeschädigung. Zwei weitere Personen wurden festgenommen, weil sie Flaschen gegen Polizeiautos warfen.

Am Marienplatz fand parallel ein Klima-Aktionstag statt. Der verlief friedlich.

job

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