In Münchner Schulen wird kräftig gearbeitet

Von wegen Ferien: In 200 von 340 Münchner Schulen sind die Handwerker zugange. Die Stadt investiert 153 Millionen Euro. In den nächsten Jahren fließt viel Geld in die Energieeinsparung
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Münchens größte Schulbaustelle: Das Berufsschulzentrum am Simon-Knoll-Platz in Haidhausen.
Gregor Feindt Münchens größte Schulbaustelle: Das Berufsschulzentrum am Simon-Knoll-Platz in Haidhausen.

Von wegen Ferien: In 200 von 340 Münchner Schulen sind die Handwerker zugange. Die Stadt investiert 153 Millionen Euro. In den nächsten Jahren fließt viel Geld in die Energieeinsparung

MÜNCHEN Bayerns Schulen haben Ferien – aber nicht alle. Sommerzeit heißt in den Schulen vor allem auch Umbauzeit. Denn wenn Schüler und Lehrer für sechs Wochen weg sind, ist die große Zeit für Sanierungen, Generalinstandsetzungen und Umbauten. In München sind 200 Schulen betroffen, in die die Stadt 153 Millionen Euro investiert.

Die Sommerferien sind eine günstige Zeit, denn so stört man Schüler und Lehrer nicht mit Lärm und Staub. Doch etliche große Bauprojekte gehen auch nach den Ferien weiter.

Insgesamt sind in 200 von 340 öffentlichen Schulen in München die Handwerker eingezogen. Die Stadt kostet das 153 Millionen Euro. Außerdem fließen 50 Millionen Euro in Erneuerungen von Fassaden, Fenstern und Dächern an 51 Objekten im Zuge des Konjunkturpakets II. Diese Schulen wurden von der Regierung Oberbayern unter 100 Bewerbern ausgesucht. „Das Konjunkturpaket soll auch die Wirtschaft ankurbeln und der Umwelt zu Gute kommen, indem wir damit energiesparende Maßnahmen an den Gebäuden vornehmen“, erklärt Baudirektor Peter Grünwald.

Die größten Projekte des Sommers: die Generalinstandsetzung und Erneuerung des Berufschulzentrums für Lebensmittelberufe am Simon-Knoll-Platz in Haidhausen. Kosten: 64 Millionen Euro. Der Bau einer Kindertagesstätte und die Generalinstandsetzung an der Grundschule am Amphionpark. Kosten: 22 Millionen Euro. Dann die Erweiterung und Generalinstandsetzung der Grundschule an der Regina-Ullmann-Straße (19,5 Millionen). Und die Modernisierung der Berufsschulen Luisenstraße.

Viele Umbauten sind auch die Spätfolgen der Umstellung auf das achtjährige Gymnasium. Hier geht es vor allem um Aufenthalts- und Mensaräume für die Schüler. Da hat die Stadt lange mit dem Freistaat um angemessene Zuschüsse verhandeln müssen.

Den größten Teil der Baukosten an den Schulen trägt die Stadt. 15 Prozent pro Projekt werden vom Freistaat beigesteuert. In den nächsten Jahren fließt sehr viel Geld in energetische Maßnahmen an den Schulen. Das sind Energiesparmaßnahmen. Dabei geht es um die Erneuerung von Wärmedämmungen, um Heizungen und Beleuchtungen. Diese entsprechen an vielen Münchner Schulen nicht dem zeitgemäßen Standard, so das Baureferat. Sabine Pusswald

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