In Münchner Altstadt: Dieses historische Gebäude soll ein Glasdach bekommen

Weil der Brandschutz nicht mehr den Ansprüchen genügte und die beim Umbau mitgedachten Ideen aus Gründen des Denkmalschutzes nicht umsetzbar waren, ist das Valentin-Karlstadt-Musäum bereits seit dem 7. Oktober 2024 geschlossen. Jetzt hat der Bau- und Kulturausschuss die neu erarbeiteten Pläne für tragfähig befunden und ihrer Realisierung zugestimmt.
Valentin-Karlstadt-Musäum: Im Dialog zum nächsten Aufschlag in Sachen Umbau
Um frische Ideen zu entwickeln und alle Bedürfnisse zusammenzubringen, hatte das Baureferat ein moderiertes Konfliktverfahren in die Wege geleitet. In den Prozess eingebunden waren unter anderem Vertreter des Museums, des Behindertenbeirates und der Branddirektion.

Der Lösungsvorschlag sehe vor, dass der Innenhof am Isartor überdacht werde und so auch als Ausstellungsfläche zur Verfügung stehe, teilt die Stadtratsfraktion Die Grünen/Rosa Liste/Volt mit.
Neue Pläne: Ein Dach und ein Aufzug in einem der beiden Türme
"Das Valentin-Karlstadt-Musäum ist ein Stück Münchner Geschichte", betont der kulturpolitische Fraktionssprecher Florian Roth: "Beim Umbau des Gebäudes sollten Barrierefreiheit, Denkmalpflege und Brandschutz sich nicht im Wege stehen."
Im Erdgeschoss soll der Eingangsbereich, erste Ausstellungsthemen und Toilettenanlagen barrierefrei gestaltet werden. Zudem ist vorgesehen, in einem der beiden Türme einen innenliegenden Aufzug einzubauen.
Um die Pläne verwirklichen zu können, müssen Kulturreferat und Museumsleitung ein Konzept für die neue überdachte Fläche entwickeln. Der Behindertenbeirat und der städtische Beraterkreis für Barrierefreies Bauen sollen von Anfang an eingebunden werden.