In Münchner Altstadt: Dieses historische Gebäude soll ein Glasdach bekommen

Das Valentin-Karlstadt-Musäum ist eine Hommage an die Münchner Ausnahmetalente Karl Valentin und Liesl Karlstadt. Der Umbau des Hauses gestaltet sich schwierig – der neue Aufschlag soll die finale Lösung sein.
Guido Verstegen
Guido Verstegen
|
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
1  Kommentar
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Der Bau- und Kulturausschuss hat die neu erarbeiteten Pläne für das Valentin-Karlstadt-Musäum für tragfähig befunden und ihrer Realisierung zugestimmt. Die AZ weiß, was sich ändern soll. (Symbolbild)
Der Bau- und Kulturausschuss hat die neu erarbeiteten Pläne für das Valentin-Karlstadt-Musäum für tragfähig befunden und ihrer Realisierung zugestimmt. Die AZ weiß, was sich ändern soll. (Symbolbild) © imago/ Maksim Zabarovskii

Weil der Brandschutz nicht mehr den Ansprüchen genügte und die beim Umbau mitgedachten Ideen aus Gründen des Denkmalschutzes nicht umsetzbar waren, ist das Valentin-Karlstadt-Musäum bereits seit dem 7. Oktober 2024 geschlossen. Jetzt hat der Bau- und Kulturausschuss die neu erarbeiteten Pläne für tragfähig befunden und ihrer Realisierung zugestimmt.

Valentin-Karlstadt-Musäum: Im Dialog zum nächsten Aufschlag in Sachen Umbau

Um frische Ideen zu entwickeln und alle Bedürfnisse zusammenzubringen, hatte das Baureferat ein moderiertes Konfliktverfahren in die Wege geleitet. In den Prozess eingebunden waren unter anderem Vertreter des Museums, des Behindertenbeirates und der Branddirektion.

Ideenskizze zum Valentin-Karlstadt-Musäum am Isartor: So könnte das Glasdach aussehen.
Ideenskizze zum Valentin-Karlstadt-Musäum am Isartor: So könnte das Glasdach aussehen. © Google Earth/Bearbeitung: Die Grünen/Rosa Liste/Volt

Der Lösungsvorschlag sehe vor, dass der Innenhof am Isartor überdacht werde und so auch als Ausstellungsfläche zur Verfügung stehe, teilt die Stadtratsfraktion Die Grünen/Rosa Liste/Volt mit.

Neue Pläne: Ein Dach und ein Aufzug in einem der beiden Türme

"Das Valentin-Karlstadt-Musäum ist ein Stück Münchner Geschichte", betont der kulturpolitische Fraktionssprecher Florian Roth: "Beim Umbau des Gebäudes sollten Barrierefreiheit, Denkmalpflege und Brandschutz sich nicht im Wege stehen."

Im Erdgeschoss soll der Eingangsbereich, erste Ausstellungsthemen und Toilettenanlagen barrierefrei gestaltet werden. Zudem ist vorgesehen, in einem der beiden Türme einen innenliegenden Aufzug einzubauen.

Um die Pläne verwirklichen zu können, müssen Kulturreferat und Museumsleitung ein Konzept für die neue überdachte Fläche entwickeln. Der Behindertenbeirat und der städtische Beraterkreis für Barrierefreies Bauen sollen von Anfang an eingebunden werden.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
  • JerryH vor einer Stunde / Bewertung:

    Do sans aber früh dran. Aber erstmal ohne Konzept dicht machen. Der Brandschutz hat mich auch immer stutzig gemacht dass man das die ganzen Jahre geduldet hat, war eigentlich sehr dünnes Eis.
    *Man hätte schon einen 2. sogenannten Rettungsweg durch Aussentreppen bauen können aber da kommt der Denkmalschutz.
    Die Frage ist aber eigentlich keine, da Menschenleben Vorrang haben.
    Und ein Museum wegen Denkmalschutz zumachen geht auch nicht.
    Daher siehe * oben ☝️ ☝️ ☝️.

    Antworten lädt ... Kommentar melden
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.