Hygienemängel waren noch gravierender

Die hygienischen Zustände in der bayerischen Großbäckerei Müller-Brot sind offenbar deutlich schlimmer gewesen als bislang bekannt.
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Mitarbeiter von Müller-Brot in Neufahrn. Nach jahrelangen Hygieneproblemen schlossen die Aufsichtsbehörden die Müller-Brot-Fabrik  Ende Januar 2012.
dapd Mitarbeiter von Müller-Brot in Neufahrn. Nach jahrelangen Hygieneproblemen schlossen die Aufsichtsbehörden die Müller-Brot-Fabrik Ende Januar 2012.

Die hygienischen Zustände in der bayerischen Großbäckerei Müller-Brot sind offenbar deutlich schlimmer gewesen als bislang bekannt.

München -  Das berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ (Samstagausgabe) unter Berufung auf Protokolle der Lebensmittelkontrolleure. Demnach fanden die Prüfer bereits Ende 2010 Schimmelbildungen in Gärkammer und Feinbäckerei, eine tote Maus im Kistenrücklauf, Mäusekot in der Maischeanlage und auf der Streuselmaschine sowie Motten und Madenbefall unter einem Transportband.

Im August 2011 habe die Probe an einer Maschine ergeben, dass diese „erheblich mit Bacillus cereus belastet“ war, das schwere Durchfälle oder Erbrechen auslösen kann. Die Behörden hatten die Backfabrik von Müller-Brot im oberbayerischen Neufahrn Ende Januar 2012 stillgelegt.

Nach mehrwöchigen Reinigungsarbeiten will das inzwischen pleitegegangene Unternehmen die Produktion wieder teilweise aufnehmen. Über die Freigabe entscheiden am Montag (19. März) die Gesundheitsbehörden.

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