Horror-Unfall in München: Radler schlitzt sich Hals an schief stehendem Verkehrsschild auf
Der Brite war auf einem Mietrad am Donnerstagabend kurz vor 22 Uhr in der Rheinstraße unterwegs. Er wollte in Richtung Olympiapark. Dabei kam er auf Höhe der Hausnummer 14 an einem beschädigten Halteverbotsschild vorbei.
Hindernis ragt gefährlich in den Radweg
Die im Boden befestigte Metallstange stand schräg und ragte bis in den Radweg hinein. Zudem war das Verkehrsschild so stark verdreht, dass nur mehr die schmale Seite zu sehen und damit das Hindernis für den Radfahrer in der Dunkelheit kaum oder gar nicht zu erkennen war.
Der Brite krachte auf dem Radweg vermutlich ungebremst in das Hindernis. Das Metall des Halteverbotsschilds erwischte den 23-Jährigen dabei so unglücklich am Hals, dass der Mann eine tiefe und stark blutende Schnittwunde erlitt.
Wunde reicht bis zum Kehlkopf
Rettungssanitäter brachten den schwer verletzten Radler in die Notaufnahme einer Klinik. Dort stellten Ärzte fest, dass die Verletzung bis zum Kehlkopf des Mannes reichte. Der Zustand des Radlers ist stabil, Lebensgefahr bestand nicht.
Schwer verletzt trotz Radlhelm
Der Radler hatte nach Angaben eines Polizeisprechers einen Helm getragen, doch der konnte den Halsbereich des 23-Jährigen bei der Kollision mit dem Schild nicht schützen. Warum das Halteverbotsschild schräg in den Radweg hinein ragte, wird von der Verkehrspolizei untersucht. Möglicherweise war es zuvor von einem einparkenden Fahrzeug umgedrückt und dabei beschädigt worden. Das Schild wurde inzwischen demontiert, um eine Gefährdung von weiteren Radlern auszuschließen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang werden von der Münchner Verkehrspolizei übernommen.
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