Hooligan-Schlägerei in München: Jetzt reagiert die Politik

Bayern Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat sich zur Hooligan-Massenschlägerei in der Münchner Innenstadt geäußert. "Wir lassen uns durch derartige Krawallmacher und Chaoten die Freude am Sport nicht verderben."
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Jürgen Ascherl.
Jürgen Ascherl. © Deutsche Polizeigewerkschaft

München - Es sind schockierende Szenen, die sich am Samstagmittag vor dem Spiel des FC Bayern gegen den VfL Wolfsburg in der Ludwigsvorstadt abgespielt haben. Dutzende – in den sozialen Netzwerken kursieren mittlerweile etliche Videos der brutalen Prügelei.

Für Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ist der Vorfall völlig indiskutabel. "Gewalt und Randale haben beim Fußball - weder vor oder nach dem Spiel, außerhalb des Stadions oder darin - nichts verloren. Wir lassen uns durch derartige Krawallmacher und Chaoten, die Fußball als Anlass für Gewalt sehen, die Freude am Sport auch für zukünftige Spiele nicht verderben", so der 62-Jährige gegenüber der "Bild".

Stadionverbot für Hooligans gefordert

Jürgen Ascherl, München-Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, fordert nun drastische Konsequenzen für die wüsten Brutalos: "Vereine sollten für Fußballeinsätze bezahlen. Absolut bescheuert, was wollen die Chaoten überhaupt erreichen? Ich fordere eine Stadionverbot für alle Beteiligten!"

Jürgen Ascherl.
Jürgen Ascherl. © Deutsche Polizeigewerkschaft

Die Polizei konnte 16 mutmaßliche Schläger fassen – gegen sie wird wegen Landfriedensbruchs ermittelt. Ein Wolfsburg-Fan wurde leicht am Auge verletzt.

Lesen Sie auch: Scheiß Lutscher - HSV-Fan wegen Polizisten-Beleidigung verurteilt

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