Hoher Sachschaden bei Brandstiftung in Münchner Berufsschule

Unbekannte haben in der Berufsschule für Recht und Verwaltung in der Astrid-Lindgren-Straße im Münchner Stadtteil Riem am vergangenen Freitag Feuer gelegt. Die Toilettenanlage für Männer im ersten Stock wurde schwer beschädigt, der Vorraum und eine Kabine sind ausgebrannt.
Wie kam der Täter ins Gebäude?
Die automatische Brandmeldeanlage löste kurz nach 20 Uhr Alarm aus. Der letzte Mitarbeiter der Berufsschule hat das Gebäude gegen 15.30 Uhr verlassen. In dieser Zeitspanne muss der Brand gelegt worden sein. Einbruchspuren wurden nach Angaben der Polizei an dem Schulgebäude nicht gefunden.
Sachschaden: mehrere Zehntausend Euro
Die Berufsfeuerwehr und mehrere Polizeistreifen rückten an. Es brannte im Herren-WC im ersten Obergeschoss. Eine der WC-Kabinen stand in Flammen, auch der Vorraum der Toilettenanlage ist komplett ausgebrannt. Zudem gab es Schäden im Gebäude durch Rauch und Ruß. Die Flammen konnten durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden. Der entstandene Sachschaden wird laut Polizei auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt. Das Kommissariat 13 hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Dabei ergab sich der Verdacht auf eine vorsätzliche Brandstiftung, so eine Polizeisprecherin am Montag. Der oder die Täter haben einen Handtuchspender und Toilettenpapier angezündet.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Astrid-Lindgren-Straße (Riem) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Telefon. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.