Hochwasserwarnung für München: Schneeschmelze und Dauerregen lassen die Isar anschwellen

Die aktuelle Wetterlage wirkt sich auf die Pegel in den bayerischen Gewässern aus. Die Prognosen des Wasserwirtschaftsamts München sind in diesem Zusammenhang eindeutig.
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Ein Bild vom Isar-Hochwasser im September 2024. Wie hoch kommt die Isar eineinhalb Jahre später? Der Hochwassernachrichtendienst warnt, dass am heutigen 24.2.2026 Meldestufe 1 erreicht wird.
Ein Bild vom Isar-Hochwasser im September 2024. Wie hoch kommt die Isar eineinhalb Jahre später? Der Hochwassernachrichtendienst warnt, dass am heutigen 24.2.2026 Meldestufe 1 erreicht wird. © Daniel von Loeper

Die Prognose des Wasserwirtschaftsamts (WWA) in München verheißt nichts Gutes, und auch "Katwarn" zeigt an, dass an den großen Flüssen in Bayern die Pegel noch längere Zeit erhöht sein wird. Das ist der aktuelle Stand bei der Isar.

Schneeschmelze und anhaltende Niederschläge: Das sind die Folgen

Das WWA hat am Dienstag eine Hochwasserwarnung herausgegeben – demnach werden sich die Ausuferungen und Überschwemmungen im Laufe des Tages auswachsen. 

In der Nacht habe es im Freistaat weiter anhaltende Niederschläge gegeben, sodass sich die Lage wegen der Schneeschmelze in den Alpen verschärft habe.

Isar erreicht am Dienstagnachmittag voraussichtlich Meldestufe 1

"Im Alpenvorland sind die Böden wassergesättigt vom vergangenen Wochenende. Die Niederschläge der vergangenen Nacht und die in den Bergen einsetzende Schneeschmelze führen im gesamten Einzugsgebiet erneut zu steigenden Wasserständen", heißt es.

So soll sich der Isar-Pegel in den nächsten Stunden in München entwickeln.
So soll sich der Isar-Pegel in den nächsten Stunden in München entwickeln. © Wasserwirtschaftsamt München

Die Entwicklung schreitet derart rasant voran, dass am Pegel München/Isar die Meldestufe 1 der aktuellen Prognose zufolge am Dienstagnachmittag kurzzeitig überschritten wird. Für die Isar bedeutet das laut WWA, dass bei einem Pegelstand von 240 Zentimetern in München erste Ausuferungen auftreten. Dabei seien kleine Überflutungen von Wiesen, Feldern oder Uferwegen möglich, während für Wohngebiete meist keine akute Gefahr bestehe.

Was das Wasserwirtschaftsamt den Münchnern rät

An den großen Flüssen werden die Pegel demnach voraussichtlich noch längere Zeit erhöhte Wasserstände aufweisen, an den kleinen Gewässern im Alpenvorland sei nach dem Durchgang der Niederschläge wieder mit sinkenden Pegelständen zu rechnen. Im Freistaat sollen die Niederschläge im Laufe des Tages nachlassen, in den Alpen hingegen erst in der kommenden Nacht.

Das Wasserwirtschaftsamt rät der Bevölkerung, sich "unbedingt" über die aktuelle Wetter- und Hochwasserentwicklung und die Ausgabe von amtlichen Warnungen zu informieren: "Achten Sie auf Ihre eigene Sicherheit! Halten Sie sich von Gewässern fern! Entfernen Sie Ihr Auto aus hochwassergefährdeten Bereichen. Überprüfen Sie Ihre Vorsorge- und Schutzmaßnahmen."

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