Bis zu 36 Grad in München: Das empfehlen die Stadtwerke den Bürgern bei der Hitzewelle

Hitzetage und tropische Nächte: Da suchen nicht nur die Bewohner der Landeshauptstadt nach Abkühlung. Die Stadtwerke mahnen deshalb, sparsam mit Trinkwasser umzugehen.
von  AZ/dpa
Durch den Klimawandel sind Hitzewellen intensiver und wahrscheinlicher geworden. In Deutschland klettert das Thermometer zum Wochenende knapp an die 40 Grad-Grenze.
Durch den Klimawandel sind Hitzewellen intensiver und wahrscheinlicher geworden. In Deutschland klettert das Thermometer zum Wochenende knapp an die 40 Grad-Grenze. © Jens Büttner/dpa/dpa-tmn

Wegen der andauernden Hitzewelle mahnen die Stadtwerke München einen sparsamen Umgang mit Trinkwasser an. "Im Vergleich zu einem "normal temperierten" Junitag liegt der Wasserverbrauch in München aktuell um rund 20 Prozent höher", teilte ein Sprecher der Stadtwerke mit. "Daher bietet sich die Situation an, auf verantwortungsbewusstes Handeln hinzuweisen und so unnötige Verbräuche zu vermeiden."

Der Eisbach bietet ideale Abkühlung in München, der eigene Pool im Garten solle aktuell besser pausieren, raten die Stadtwerke München.
Der Eisbach bietet ideale Abkühlung in München, der eigene Pool im Garten solle aktuell besser pausieren, raten die Stadtwerke München. © Leonie Asendorpf/dpa

Unnötigen Wasserverbrauch vermeiden: Das raten die Stadtwerke München

So sollten Münchnerinnen und Münchner vor allem auf das ausgedehnte Bewässern von Gärten und Rasen verzichten. Pools und Planschbecken sollten vorerst nicht mehr befüllt werden. Ebenso sollte das Autowaschen ausgesetzt werden, riet der Wasserversorger. Was das eigene Hydrieren angeht, würden diese Hinweise aber nicht gelten: "Bei diesem Wetter ist viel Trinken ratsam, vor allem Trinkwasser als kalorienfreier Durstlöscher."

Ein Autofelge wird mit einem Hochdruckreiniger abgespritzt. In der aktuellen Hitzewelle solle man auf die Autowäsche besser verzichten.
Ein Autofelge wird mit einem Hochdruckreiniger abgespritzt. In der aktuellen Hitzewelle solle man auf die Autowäsche besser verzichten. © IMAGO/Rene Traut

In Gefahr sei die Versorgung mit Trinkwasser in München nicht, aber: "Auch wenn Münchens Trinkwasserversorgung stabil ausgelegt ist, belasten die andauernde Hitzewelle und ausbleibende Niederschläge die verfügbaren Wassergewinnungsressourcen", teilten die Stadtwerke mit. "Die Münchnerinnen und Münchner können mit ihrem Verhalten dazu beitragen, diese Belastung zu reduzieren."

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