Historische Bilder aus München: Zwischen den 60ern und 80ern

Mehr als 1.000 historische München-Bilder hat Hans-Albrecht Bock schon geschossen. Wir haben eine Auswahl erstellt.
| Hüseyin Ince
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Auto und Tram – Seite an Seite am Marienplatz 1967. Von einer Fußgängerzone ist da noch keine Rede.
H-A. Bock 15 Auto und Tram – Seite an Seite am Marienplatz 1967. Von einer Fußgängerzone ist da noch keine Rede.
H-A. Bock 15
Das Armeemuseum noch als Ruine Ende der 60er Jahre.
H-A. Bock 15 Das Armeemuseum noch als Ruine Ende der 60er Jahre.
Ende der 60er: das Platzl mit dem legendären Nachtclub Lola Montez und dem noch legendäreren Platzl-Bäcker Karl.
H-A. Bock 15 Ende der 60er: das Platzl mit dem legendären Nachtclub Lola Montez und dem noch legendäreren Platzl-Bäcker Karl.
Das einst so stolze Siemens-Hochhaus 1970.
H-A. Bock 15 Das einst so stolze Siemens-Hochhaus 1970.
Sonntagsspaziergang mit Kind und Kegel am Dianatempel des Hofgartens – eine Aufnahme aus dem Jahr 1971.
H-A. Bock 15 Sonntagsspaziergang mit Kind und Kegel am Dianatempel des Hofgartens – eine Aufnahme aus dem Jahr 1971.
Narrisch: Teilweise verkleidete Münchner beim Faschingsfest auf dem Königsplatz, im Jahr 1971. Sogar die Propyläen sind geschmückt.
H-A. Bock 15 Narrisch: Teilweise verkleidete Münchner beim Faschingsfest auf dem Königsplatz, im Jahr 1971. Sogar die Propyläen sind geschmückt.
Der Mops, der am Viktualienmarkt mit dem Eimer spielt, hatte nicht nur die Aufmerksamkeit von AZ-Leser Hans-Albrecht Bock. Auch Passanten amüsieren sich (1976).
H-A. Bock 15 Der Mops, der am Viktualienmarkt mit dem Eimer spielt, hatte nicht nur die Aufmerksamkeit von AZ-Leser Hans-Albrecht Bock. Auch Passanten amüsieren sich (1976).
Ein Unfall mit einem Ford Taunus an der Dreimühlenstraße im März 1977. Rechts: ein 5er BMW der Polizei.
H-A. Bock 15 Ein Unfall mit einem Ford Taunus an der Dreimühlenstraße im März 1977. Rechts: ein 5er BMW der Polizei.
Lebensmittelladen an der Kazmairstraße, 1980.
H-A. Bock 15 Lebensmittelladen an der Kazmairstraße, 1980.
Bauarbeiten für die U4/U5 am Georg-Freundorfer-Platz 1980.
H-A. Bock 15 Bauarbeiten für die U4/U5 am Georg-Freundorfer-Platz 1980.
Gruselig: ein Theaterfestival im Olympiapark im Mai 1980 – sogar mit echtem Werwolf.
H-A. Bock 15 Gruselig: ein Theaterfestival im Olympiapark im Mai 1980 – sogar mit echtem Werwolf.
Bauarbeiten am Mittleren Ring 1981: Hier wird gerade am Trappentreutunnel gewerkelt. Fertigstellung: 1983/84.
H-A. Bock 15 Bauarbeiten am Mittleren Ring 1981: Hier wird gerade am Trappentreutunnel gewerkelt. Fertigstellung: 1983/84.
H-A. Bock 15
Ingenieur Hans-Albrecht Bock aus Tuttlingen.
H-A. Bock 15 Ingenieur Hans-Albrecht Bock aus Tuttlingen.

München - Aus seinem einzigartigen München-Archiv hat unser Leser Hans-Albrecht Bock 200 Dia-Fotos digitalisiert. Er stellt sie uns zur Verfügung, damit sie nicht in Vergessenheit geraten und sich unsere Leser ebenfalls daran freuen können. Es sind historische Dokumente. Wir waren sehr gespannt und fragten uns: Wie sah München eigentlich vor 30 bis 40 Jahren aus und wie hat sich das Gesicht dieser Stadt verändert?

Zwischen 1969 und 1985 entstanden Bocks Fotos. "Unbearbeitet!", wie er selbst betont. Und das sieht man auch an der Farbgebung: "Ich habe viele Fotos mit den Filmen Kodachrom 64 und Kodakchrom 25 aufgenommen. Das sieht man an der Körnung und bei anderen Bildsorten an der gelblichen Einfärbung", sagt Bock, "ich hätte die Fotos natürlich bearbeiten können, aber mir ist die Authentizität wichtig. Das sollen die Leser sehen."

Erste Kamera im Alter von zehn Jahren

Bock (Jahrgang 1943) hat seit seiner frühesten Kindheit das Fotografieren für sich entdeckt. "Mein Vater war Arzt. Er schenkte mir mit zehn Jahren schon meine erste Kamera – eine Agfa B im Format 6 Mal 9", erinnert sich Bock. Mit seinen Eltern reiste der gebürtige Schlesier sehr oft nach München, wo er fleißig auf den Auslöser seiner Agfa B drückte, "meistens im Tierpark", erzählt Bock.

Ingenieur Hans-Albrecht Bock aus Tuttlingen.
Ingenieur Hans-Albrecht Bock aus Tuttlingen. © H-A. Bock

Mit zwölf Jahren baute er seinen Bezug zu München aus. "In der Fürstenrieder Straße wohnten Verwandte von uns. Die durfte ich regelmäßig besuchen. Sie erlaubten mir immer, stundenlang im Deutschen Museum zu verbringen", erinnert sich Bock genau. Gebastelt und getüftelt habe er ohnehin schon viel und gerne. Durch die vielen Besuche im Deutschen Museum wurde ihm früh klar, "dass ich irgendwann einmal Ingenieur werden will", sagt Bock.

Den Plan verfolgte er konsequent, ging erst nach Darmstadt und studierte dort bis 1969. "Mit dem Diplom war das damals eine komfortable Situation. Man konnte sich den Arbeitgeber aussuchen", sagt Bock. Und er suchte sich München aus, begann bei Siemens. Dort gab es einen Fotoclub unter Mitarbeitern. In den Jahren danach entstanden dann viele seiner München-Dias.

Bilder: Die ungehobenen Schätze des Stadtarchivs

 

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