Hingucker bei der Paulskirche: Hier verändert sich Münchens Bahnhofsviertel weiter  

In der Schwanthalerstraße kündigte sich mit dem Büroensemble "Altera" ein markanter Neubau an. Flexible, stützenfreie Flächen, viel Licht und ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept sollen modernes Arbeiten zwischen Hauptbahnhof und Theresienwiese garantieren.
Guido Verstegen
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Das Ensemble besteht aus einem siebengeschossigen Gebäude in A-Form und einem fünfgeschossigen Gartenhaus.
Das Ensemble besteht aus einem siebengeschossigen Gebäude in A-Form und einem fünfgeschossigen Gartenhaus. © Visualisierung 3dkad

Der Bauantrag für das vor einem Jahr erworbene Grundstück ist eingereicht worden, auf einer Gesamtmietfläche von rund 7500 Quadratmetern soll in der Ludwigsvorstadt Raum für modernes Arbeiten geschaffen werden. Fertigstellung und Bezug sind für 2029 geplant.

Mit "Altera"realisiert der Projektentwickler Angularis in der Schwanthalerstraße 73 damit bereits den dritten Teil drei seiner Serie "Urban Office" – nach dem "Gabriel" in der Nähe des Hauptbahnhofs an der Stelle des alten Kinos und dem "Asam" in der Josephspitalstraße.

Man folge dabei dem Leitgedanken, Immobilien für Mensch und Umwelt zu entwickeln, so die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Marc Maier und Vladislav Georgiev: "Altera steht dabei für eine neue Generation von Bürogebäuden, die Effizienz, Nachhaltigkeit und Nutzerqualität miteinander verbinden."

Geplant seien ein siebengeschossiges Gebäude in A-Form und ein fünfgeschossiges Gartenhaus im Süden des Grundstücks, die jeweils mit einem zweigeschossigen Brückengebäude verbunden werden sollen.

Die auffällige Metallfassade schaffe "eine durchgängige elegante Oberfläche aus einem Guss".

Mit Blick auf die Paulskirche: Das neue Büro-Ensemble aus der Vogelperspektive.
Mit Blick auf die Paulskirche: Das neue Büro-Ensemble aus der Vogelperspektive. © Visualisierung 3dkad

Großzügige Fensterformate, eine gezielte Lichtführung über den Tagesverlauf, reichlich Grün drumherum sollen demnach Arbeitsräume "mit Präsenz und Klarheit" bilden, Terrassen "ruhige, nutzbare Gegenpole zur Stadt" entstehen lassen.

Die zentrale innerstädtische Lage zwischen Hauptbahnhof und Theresienwiese mit unmittelbarer Nähe zu U- und S-Bahn verschafft dem Ensemble eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

Stützenfreiheit und flexible Raster sollen zukünftigen Nutzern viel Gestaltungsspielraum geben, die Flächen sind demnach sowohl für moderne, hybride Arbeitsmodelle als auch für klassische Nutzungen wie beispielsweise von Kanzleien oder Beratungsfirmen ausgelegt.

Das Projekt verfolge einen ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz und die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels, so das Unternehmen: Besonderes Augenmerk liege auf den CO₂-Emissionen, die durch den Einsatz entsprechender Baustoffe und mittels eines integralen Energiekonzepts mit Photovoltaik, Fernwärme- und Fernkälteversorgung reduziert werden. Für die individuelle Mobilität stehen E-Ladestationen, zahlreiche ebenerdige Fahrrad- und E-Bike-Stellplätze, Duschen und Umkleiden zur Verfügung.

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  • OLGI vor einer Stunde / Bewertung:

    Optisch eher ein "Coffice".

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