Hier wird gewerkelt: Die Großbaustelle Hellabrunn

Im Münchner Tierpark wird derzeit an vielen Stellen gewerkelt. Die AZ erklärt, was wo geplant ist – und was aus den Kalifornischen Seelöwen wurde.
| Natalie Kettinger
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Kiesberge und Baumaschinen bestimmen derzeit das Bild: das Hellabrunner Polarium wird umgebaut.
Petra Schramek 6 Kiesberge und Baumaschinen bestimmen derzeit das Bild: das Hellabrunner Polarium wird umgebaut.
So soll das Polarium einmal aussehen: mit Gehegen für Schneeeulen, Vielfraße und Polarfüchse sowie einem großen Becken für die Mähnenrobben.
Rasbach-Architekten 6 So soll das Polarium einmal aussehen: mit Gehegen für Schneeeulen, Vielfraße und Polarfüchse sowie einem großen Becken für die Mähnenrobben.
Für die Kalifornischen Seelöwen ist im neuen Polarium kein Platz mehr, sehr zum Bedauern vieler Zoo-Besucher.
Petra Schramek 6 Für die Kalifornischen Seelöwen ist im neuen Polarium kein Platz mehr, sehr zum Bedauern vieler Zoo-Besucher.
Anstelle des alten Kiosks an der Löwenanlage entsteht ein asiatischer Pavillon.
Petra Schramek 6 Anstelle des alten Kiosks an der Löwenanlage entsteht ein asiatischer Pavillon.
Das Elefantenhaus: Das Hellabrunner Wahrzeichen soll im Sommer 2016 fertig werden.
Petra Schramek 6 Das Elefantenhaus: Das Hellabrunner Wahrzeichen soll im Sommer 2016 fertig werden.
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München - Bagger, Baukräne, Betonmischer – im östlichen Teil des Münchner Tierparks Hellabrunn wird derzeit gleich an mehreren Ecken und Enden gewerkelt: Die Sanierung des Elefantenhauses geht in die Endphase, im Polarium türmen sich Kiesberge und neben der Dschungelwelt entsteht ein asiatischer Pavillon.

Elefantenhaus: Seit 2013 wird das denkmalgeschützte Gebäude restauriert – diesen Sommer soll es wiedereröffnet werden. „Momentan befindet sich auf dem Elefantenhaus ein sogenanntes Notdach, damit die Innenarbeiten auch im Winter weitergeführt werden können“, sagt Tierpark-Sprecherin Verena Wiemann.

Auf dem Bauplan stehen aktuell: Innenputzarbeiten, die Gestaltung der Rabitzdecken sowie Lüftungs- und Elektroarbeiten. Auf der Außenanlage wird das Badebecken der Dickhäuter betoniert.

Polarium: Im Spätsommer vergangenen Jahres zogen zehn der beliebten Kalifornischen Seelöwen in den Zoo Emmen (Niederlande) sowie den polnischen SeaPark Sarbsk.

Nur eine Seniorin blieb in Hellabrunn: die 24-jährige „Goldie“. „Einen Umzug in ihrem Alter, verbunden mit der Eingewöhnung an einen neuen Ort, wollten wir ihr nicht zumuten“, sagt Verena Wiemann. „Goldie“ lebt jetzt im Robben-Kindergarten mit jungen Mähnenrobben zusammen. „Das funktioniert wunderbar.“

Seit dem Auszug der Seelöwen wird das Polarium umgestaltet, 2017 soll es fertig sein. Dann werden dort Polarfüchse, Pinguine und Mähnenrobben leben – aber keine Kalifornischen Seelöwen mehr. Außer Goldie, natürlich.

Der asiatischer Kiosk: Die Imbissbude neben der Löwen-Anlage ist vor kurzem verschwunden. Aber nicht für immer: In Hellabrunn will man das Profil des Geo-Zoos wieder schärfen.

Das bedeutet, dass die Tierarten wieder mehr gemäß ihrer geografischen Herkunft angeordnet werden sollen. Weil der Kiosk im Parkteil „Asien“ steht, wird es dort in wenigen Monaten entsprechende Speisen geben.

Oberhalb ist zudem eine Aussichtsterrasse geplant, sowie gemütliche Sitzpavillons für kleine Gruppen vor dem Schildkröten-Außengehege.

 

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