Hauptbahnhof: Touristen gehen mit Totengeld zur Bank

Die beiden Slowaken wollen die Scheine am Schalter in Kleingeld wechseln lassen - und scheitern.
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Totengeld ist in Asien eine weit verbreitete Grabbeigabe.
Polizei Totengeld ist in Asien eine weit verbreitete Grabbeigabe.

München - Mit einem ganzen Bündel 50 Euroscheine kamen zwei Männer aus der Slowakei am Sonntagabend in die Reisebank im Hauptbahnhof. Auf den ersten Blick war klar, dass mit den 6.000 Euro etwas nicht stimmt.

Die Scheine tragen chinesische Schriftzeichen – sogenanntes Totengeld. Dabei handelt es sich Scheine, die in Asien Verstorbenen mitgegeben werden. Der Besitz ist nicht strafbar, die Scheine gelten als "banknotenähnliche Druckerzeugnisse". Aber es ist strafbar, solche Scheine in den Zahlungsverkehr zu bringen.

Die Männer (25 und 40) behaupten, sie hätten das Totengeld in einem Mülleimer gefunden.

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