Hauptbahnhof: So soll der Weg in die Innenstadt leichter werden 

Eine neue Markierung auf dem Gehweg zeigt Touristen den Weg vom Bahnhof zum Stachus. Das ist nicht das Einzige, was sich in dem Viertel verändert. 
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KVR-Chefin Hanna Sammüller, Bürgermeisterin Mona Fuchs und Stefan Reisiger vom Baureferat haben eine neue Markierung präsentiert, die in die Innenstadt führt.
KVR-Chefin Hanna Sammüller, Bürgermeisterin Mona Fuchs und Stefan Reisiger vom Baureferat haben eine neue Markierung präsentiert, die in die Innenstadt führt. © Daniel von Loeper

Das Bahnhofsviertel mit seinem Gewusel und den ganzen Baustellen kann sich selbst für Münchner überfordernd anfühlen. Touristen dürften es noch schwerer haben. Mehr Orientierung soll ihnen nun eine neue Markierung geben, die Richtung Innenstadt führt.

Auf den Gehwegen hat die Stadt mehr als 100 gelbe Fußspuren mit dem Zusatz "City" gepinselt. Bürgermeisterin Mona Fuchs und KVR-Chefin Hanna Sammüller (beide Grüne) erklären das neue Leitsystem an diesem Donnerstag.

Die Routen führen beide zum Stachus – einmal über die Bayerstraße und einmal über die Arnulf- und die Schützenstraße. Letztere ist noch nicht angebracht. Geplant ist außerdem eine Route vom südlichen Ausgang in Richtung Goethestraße. Gekostet hat die Markierung 20.000 Euro, 4000 Euro zahlt die Stadt, den Rest übernimmt die Regierung von Oberbayern.

Was sich im Bahnhofsviertel noch verändert

Dass es wegen etwas Farbe auf dem Gehweg (die wohl die meisten Münchner nicht bräuchten) extra einen Pressetermin gibt, liegt auch daran, dass das Bahnhofsviertel schon seit einer Weile im Fokus steht. Eine Taskforce, der verschiedene städtische Referate, die Polizei, aber auch Gewerbetreibende angehören, hat sich vorgenommen, das Bahnhofsviertel attraktiver zu machen. Die Markierung nennt Bürgermeisterin Fuchs "nur eine kleine Maßnahme von vielen". Was kommt denn noch?

Pilotprojekt in der Goethestraße

"In der Goethestraße wird es ein Pilotprojekt geben", kündigt KVR-Chefin Sammüller an. Dabei soll die Goethestraße stadtauswärts zur Einbahnstraße werden, Fußgänger und Radler sollen mehr Platz bekommen. Auch Sitzmöbel und mobile Bäume sollen aufgestellt werden. Die Gewerbetreibenden haben sich das laut der KVR-Chefin gewünscht: "Die Hotels bespielen die Flächen selbst. Die Stadt gibt dafür kein Geld aus."

Auch der Nußbaumpark verändert sich: Die Polizei hat dort vor Kurzem einen Kameraturm aufgestellt. Die Stadt hat die Büsche und Bäume zurückgeschnitten. Dabei soll es nicht bleiben: Vor der Sommerpause hat der Stadtrat außerdem zugestimmt, dass dort neue Sportangebote geschaffen werden.

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  • Der wahre tscharlie vor einer Minute / Bewertung:

    100 gelbe Fußspuren vom Hbf. zum Stachus :-) Grandios :-)
    Ehrlich gesagt, wenn ich am Hbf. stehe, kann ich bis zum Stachus sehen. Und da alle mehr oder weniger viral unterwegs sind, werden die doch den Weg zum Stachus finden.
    Rausgeschmissenes Geld.

    Ganz früher gabs die "Roten Radler" am Bahnhof. In Zeiten des Klimawandels hätte man die wieder einführen können, anstatt sowas.

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