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Hantavirus: Kontaktperson aus Bayern kommt nach München

Eine der ausgeflogenen deutschen Kontaktpersonen kommt aus Bayern – und kommt nun in Quarantäne nach München.
von  AZ/dpa
© Klaus Krischock/München Klinik (MK)

Eine Kontaktperson des Hantavirus-Ausbruchs auf dem Kreuzfahrtschiff Hondius ist am Montagnachmittag in die München Klinik Schwabing gebracht worden. Das bestätigte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und die München Klinik. In der Klinik wird die Person innerhalb der Infektiologie in einem isolierten Schleusenzimmer mit Unterdruck versorgt und weiterhin beobachtet. Die Sonderisolierstation für hochkontagiöse Erreger wird nicht aktiviert. 

"Die bisherigen Untersuchungen haben ergeben, dass die Person aktuell keine Hantavirus-Symptome aufweist", teilte ein Sprecher des LGL in Erlangen auf Nachfrage mit. Dennoch werde die aus Bayern stammende Person zur Sicherheit in Quarantäne gehen, bis die Inkubationszeit von mehreren Wochen vorbei sei. Die Kontaktperson sei in einer stabilen klinischen Verfassung.

Eine deutsche Kontaktperson stammt nach LGL-Angaben aus Bayern und soll mehrere Wochen in Quarantäne gehen. (Archivbild)
Eine deutsche Kontaktperson stammt nach LGL-Angaben aus Bayern und soll mehrere Wochen in Quarantäne gehen. (Archivbild) © Álex Rosa/Europapress/dpa

Vier deutsche Passagiere von der "Hondius" waren am Wochenende von der Kanareninsel Teneriffa in die Niederlande ausgeflogen und dann weiter nach Frankfurt am Main gebracht worden. Die Kontaktperson aus Bayern wird nach LGL-Angaben am Nachmittag im Freistaat erwartet. Weitere Details zu der Person nannte es nicht.

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