Handy und Geld weg: Schlafender Mann am Stachus bestohlen

Am frühen Montagmorgen entdeckten Beamte der Bundespolizei einen Mann, der auf einer Bank am Stachus schlief. Kurze Zeit später setzte sich ein anderer Mann neben ihn, ihm Handy und Geldbeutel aus der Tasche zog.
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Vor allem in der hektischen Vorweihnachtszeit treiben die Taschendiebe ihr Unwesen in der Innenstadt. (Symbolbild)
Bundespolizei Vor allem in der hektischen Vorweihnachtszeit treiben die Taschendiebe ihr Unwesen in der Innenstadt. (Symbolbild)

München - Während er auf seine S-Bahn wartete, schlief der 26-jährige Puchheimer ein - die Abfahrt seiner Bahn verpasste er daraufhin. Die Streife der Polizei entdeckte den Mann gegen 02:00 Uhr.

Nach einiger Zeit konnten sie einen anderen Mann beobachten, der sich neben den Schlafenden setzte und ihm sein Handy (iPhone 5s) aus der Hosentasche zog. Der 26-Jährige schlief weiter und zeigte keine Reaktion, woraufhin ihm der Dieb unter "erheblichem Kraftaufwand" die Geldbörse aus der rechten Hosentasche entwendete. Er öffnete sie, nahm das Bargeld (30 Euro) heraus, steckte es ein und legte anschließend das Portemonnaie neben den Schlafenden.

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Die Bundespolizisten konnten den Taschendieb festnehmen. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass gegen ihn bereits in mehreren Fällen des Taschendiebstahls ermittelt wurde. Beide vorherigen Taten ereigneten sich ebenfalls am Stachus. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der 30-Jährige dem Haftrichter vorgeführt.


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Vor allem in der hektischen Vorweihnachtszeit sollte man einige Dinge bei der Fahrt mit S-Bahn oder Zug beachten, denn vor allem im großen Getümmel finden die Taschendiebe ihre Opfer. Die Bundespolizei gibt einige Hinweise:

Keine Tasche/Einkaufstüte in der Ablage vergessen: Mit vielen Einkaufstüten verliert man leicht den Überblick: Vergewissern Sie sich, dass Sie alle Taschen und Tüten beim Ein- und Aussteigen aus dem Zug oder der S-Bahn mitnehmen.

Die Tasche ist kein Präsentkorb: Bei Gedränge an Bahnhöfen und Haltestellen sollten Sie Taschen vor sich und mit dem Reißverschluss zum Körper hin tragen.

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Nicht ablenken lassen: Sie werden von einem Fremden angesprochen oder jemand rempelt Sie auf der Rolltreppe an. Das könnte ein Ablenkungsmanöver sein. Taschendiebe sind oft eingespielte Teams und lenken Sie gezielt ab: Tüten festhalten und Tasche nach vorn im Sichtbereich tragen.

Taschen und Tüten immer mit sich führen: "Ich war doch nur schnell am Automaten." - und schon sind die Einkäufe weg. Egal, ob beim Blick auf den Fahrplan oder dem Stopp am Bäckerladen - Ihre Sachen sollten immer bei Ihnen bleiben.

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