Handgranaten-Fund in München: LKA bittet um Mithilfe

Der Fund zweier Handgranaten im Nymphenburg-Biedersteiner in den Jahren 2017 und 2018 gibt den Ermittlern Rätsel auf. Das LKA bittet um Hinweise.
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Die baugleiche Handgranate aus dem Jahr 2018 (links) und aus dem Jahr 2017 (rechts) mit Transportbox. Die Polizei hat die Fotos veröffentlicht. Bei den Ermittlungen hoffen die Beamten auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Polizei Die baugleiche Handgranate aus dem Jahr 2018 (links) und aus dem Jahr 2017 (rechts) mit Transportbox. Die Polizei hat die Fotos veröffentlicht. Bei den Ermittlungen hoffen die Beamten auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Der Fund zweier Handgranaten im Nymphenburg-Biedersteiner Kanal in den Jahren 2017 und 2018 gibt den Ermittlern Rätsel auf. Das LKA bittet um Hinweise.

München - Der Fund zweier Handgranaten in München gibt den Ermittlern Rätsel auf. Im Juni 2017 und im Oktober 2018 hatten Passanten der Polizei zufolge "jeweils eine funktionsfähige jugoslawische Handgranate" im Nymphenburg-Biedersteiner Kanal gefunden.

Wer die Granaten in den Kanal geworfen hat, sei derzeit noch unklar und Bestandteil der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München I und des Landeskriminalamtes.

Handgranaten in Kanal in München gefunden - es wird ermittelt

Die im Juni 2017 aufgefundene Granate wurde entlang der Barlachstraße in einem olivgrünen, verschraubten Transportbehältnis im Wasser treibend aufgefunden, so die Polizei. Die im Oktober 2018 entdeckte Handgranate lag unverpackt auf dem Grund des Kanals am Petuelring/Ecke Belgradstraße. Die Fundstellen seien damals unmittelbar intensiv und weiträumig abgesucht worden. 

Am 19. und 25. Juni 2019 veranlassten die Sprengstoffermittler des Bayerischen Landeskriminalamtes (BLKA) laut einer Mitteilung der Polizei vom Montag zudem "vorsorglich eine erneute Absuche" des gesamten Bachverlaufes zwischen den beiden Fundstellen und flussabwärts bis zur Leopoldstraße durch Polizeitaucher der Bayerischen Bereitschaftspolizei.

Ermittler hoffen auf Hinweise

Die Ermittler hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung. "Im Falle des Auffindens von gefährlichen oder sprengstoffverdächtigen Gegenständen" rät das BLKA zudem "eindringlich, diese vor Ort zu belassen, nicht in die Hand zu nehmen oder anderweitig zu bewegen und umgehend die Polizei über die Notrufnummer 110 zu verständigen".

Hinweise nimmt das BLKA unter der Telefonnummer 089 -12 12 - 0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegen.

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