Haidhausen: Tram-Unfall war Selbstmord

Traurige Gewissheit: Der schreckliche Tod eines Rentners in der Franziskanerstraße entpuppt sich als Selbstmord. Die Polizei hat einen Abschiedsbrief des Mannes in seiner Wohnung gefunden.
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Der tragische Unfall in der Franziskanerstraße. Helfer tragen den Toten in den Leichenwagen
dpa Der tragische Unfall in der Franziskanerstraße. Helfer tragen den Toten in den Leichenwagen

MÜNCHEN - Traurige Gewissheit: Der schreckliche Tod eines Rentners in der Franziskanerstraße entpuppt sich als Selbstmord. Die Polizei hat einen Abschiedsbrief des Mannes in seiner Wohnung gefunden.

Es waren schreckliche Bilder am Donnerstagvormittag, die sich den Rettern in der Franziskanerstraße darboten. Ein 79-jähriger Rentner, der in einem Obdachlosenheim in der Franziskanerstraße wohnte, rannte gegen 11.30 Uhr plötzlich zwischen parkenden Autos auf die Straße und wurde von einer Trambahn erfasst.

Trotz Notbremsung geriet der Serbe unter die Räder der schweren Trambahn und starb noch am Unfallort. Jetzt ergaben nachfolgende Ermittlungen der Münchner Polizei, dass es sich bei dem tragischen Unglück um Selbstmord handelte. "Der Fußgänger betrat in Suizidabsicht die Straße, um sich überfahren zu lassen. Ein Abschiedsbrief wurde in seiner Wohnung gefunden", schreibt die Polizei in ihrem Bericht.

Der Tote wohnte im "Haus an der Franziskanerstraße", einem Refugium für wohnungslose Männer. Zum Unfallzeitpunkt hatte die Polizei noch gerätselt, ob der Mann eventuell alkoholisiert war.

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